Eine kleine Schule in Oberösterreich steht nach den Sommerferien ohne Lehrer da, nachdem die aktuellen Pädagogen und auch die Direktorin um Versetzung angesucht haben. Nach Gesprächen zwischen der Gemeinde St. Nikola und der Bildungsdirektion läuft nun intensive Suche nach Nachfolgern.
30 Schüler und ihre Eltern bangten diese Woche um ihre Schule. Denn an der Mini-Volksschule in St. Nikola haben kurz vor den Ferien die Direktorin und zwei weitere Lehrer ihren Abschied bekannt gegeben – die „Krone“ hat berichtet. Die Zukunft der 121 Jahre alten Schule schien in Gefahr. Ein Teil der Eltern sprach sich gegen eine geordnete Schließung der Bildungseinrichtung, die seit Jahren mit sinkenden Schülerzahlen zu kämpfen hat, aus. Ein anderer Teil sah das in die Jahre gekommene Gebäude etwas kritischer.
Gemeinde für den Erhalt
Am Mittwoch gab es nun in der Bildungsdirektion in Linz ein langes und intensives Gespräch über die Zukunft der Volksschule in St. Nikola. Bürgermeister Engelbert Freudenschuss und die Gemeinde sprachen sich dabei ganz klar für den Erhalt der Schule aus. Auch ging klar hervor, dass die Bildungsdirektion diesen Wunsch unterstützt.
Die Gemeinde steht hinter ihrer Schule, und wir unterstützen sie auf diesem Weg. Alle arbeiten an einer tragfähigen und nachhaltigen Lösung.
Alfred Klampfer, Bildungsdirektor
Die Suche nach einer neuen Schulleitung und geeignetem Personal wurde bereits begonnen. „Das heutige Gespräch hat deutlich gezeigt, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Alle arbeiten an einer tragfähigen und nachhaltigen Lösung“, betont Bildungsdirektor Alfred Klampfer im Gespräch mit der „Krone“.
Die Bewerberlage werde noch bis Mitte nächster Woche geprüft. Danach können weitere Schritte eingeleitet werden. Grundsätzlich gebe es Bewerbungen für St. Nikola.
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