Unterhaus-Abend

Dritter Aufstieg im Jahr: Münster holt Hattrick

Tirol
25.06.2026 07:00

Beim vierten Unterhaus-Abend im Casino Seefeld setzte sich der SC Münster gegen die anderen Teams der Runde durch und gewann für den Tagessieg zehn Kisten Bier für die Kabine. Der Gaberl-König kam aus dem Paznauntal und sicherte sich mit rekordverdächtigen 188 Versuchen einen Erima-Rucksack. 

Es war ein heißer Unterhaus-Abend der „Krone“ im Casino Seefeld. Doch weder die mehr als 30 Grad noch die WM-Spiele von Portugal und England konnten die Unterhauskicker von ihrem Programm ablenken.

„Wir haben uns schon seit Tagen auf den Abend gefreut“, sagte Mathias Sporer vom FC Finkenberg. Der Zillertaler Verein, der erst 2021 gegründet wurde, war erstmals als Team der Runde eingeladen. Mit gleich zwei Tischsiegern – Tobias Kreidl und Tobias Troppmair – machten die Finkenberger jedoch eine ausgezeichnete Figur. „Wir haben beide noch nie Poker gespielt und trotzdem unsere Tische gewonnen“, lachte Tobias Troppmair.

Aufstiegs-Hattrick
Den Gesamtsieg holte sich der SC Münster aus der Tiroler Liga. Wolfgang Rinner, Obmann der Unterländer, war aber auch glücklich über den sportlichen Erfolg: „Wir sind heuer mit beiden Teams aufgestiegen, obwohl wir das gar nicht beabsichtigt hatten.“ Groß war auch die Freude über den Sieg am Pokertisch. „Das ist der Hattrick“, hieß es. Dazu kamen die gewonnenen Preise sowie der Einzug ins Finale im September, wo ein 5.000-Euro-Trainingslager-Gutschein wartet.

Poker-Ergebnis

  1. SC Münster 50
  2. FC Söll 61
  3. FC Finkenberg 67
  4. FC Paznaun 69
  5. FC Tiroler Zugspitze 74
  6. FC Natters 77  

 

Bester Einzelspieler: Lukas Schmidt (FC Söll).

Sportlich top, am Pokertisch jedoch nicht ganz so erfolgreich präsentierte sich der Tirol-Ligist FC Natters. „Frag besser nicht, wie es läuft“, sagte Natters-Trainer Patrick Hager mit einem Augenzwinkern. Dabei lief es für die Mannschaft aus dem Mittelgebirge seit der Bestellung Hagers zum Trainer im Jahr 2026 sportlich hervorragend. In der Frühjahrstabelle belegte man sogar Rang zwei hinter Vizemeister Stubai und noch vor dem späteren Meister Absam.

Jonas Kurz von Paznaun ließ sich nicht zweimal bitten und übertrumpfte den Rekord der Lechtaler.
Jonas Kurz von Paznaun ließ sich nicht zweimal bitten und übertrumpfte den Rekord der Lechtaler.(Bild: Johanna Birbaumer)

Rekordverdächtig
Den Rekord der SPG Lechtal von sensationellen 151 Gaberln ließ Jonas Kurz vom FC Paznaun aber völlig kalt. „Was die Lechtaler können, können wir im Paznaun schon lange“, lächelte Kurz. Rekordverdächtig war die Ausbeute von Lukas Schmidt (Söll) mit 77.300 Chips. „Leider nicht in echtem Geld“, lachte er. Söll wurde Zweiter und zog ins Finale ein.

Nicht für das Finale gereicht hat es hingegen neben Natters auch für den FC Tiroler Zugspitze. Sportlich lief es für die Mannschaft dagegen hervorragend: Nach dem Meistertitel in der 1. Klasse West im Vorjahr konnte heuer mit dem Titel in der Bezirksliga West der nächste Erfolg gefeiert werden.

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