Große Distanzen herrschen zwischen den WM-Spielorten in Nordamerika. Ständige Präsenz verlangt von FIFA-Boss Giovanni Infantino einiges ab! Der Schweizer eilt im Privatjet von WM-Spiel zu WM-Spiel und hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt.
In diversen Social Medias kursierten schon böse Gerüchte über FIFA-Boss Gianni Infantino! Der Schweizer soll einen Doppelgänger engagiert haben, um an einem Tag mehrere WM-Partien besuchen zu können, deren Spielorte teilweise tausende Kilometer voneinander entfernt liegen.
Ehrgeiziges Ziel
Vielen TV-Zuschauern ist bereits aufgefallen: Infantino ist tatsächlich fast bei jedem Spiel zu sehen. Der 56-Jährige soll sich vor der WM das ehrgeizige Ziel gesetzt haben, bei zumindest zwei Partien pro Tag live dabei zu sein.
Infantino bei 13 Spielen
Gesichert nachgewiesen wurden seine Besuche bis jetzt bei 13 Spielen: Mexiko – Südafrika in Mexiko City sowie Südkorea – Tschechien in Guadalajara (11. Juni), USA – Paraguay in L. A. (12. Juni), Katar – Schweiz in San Francisco sowie Australien – Türkei in Vancouver (13. Juni), Belgien – Ägypten in Seattle sowie Iran – Neuseeland in L. A (15. Juni), Kanada – Katar in Vancouver (19. Juni), Niederlande – Schweden in Houston (20. Juni), Tunesien – Japan in Monterrey sowie Spanien – Saudi Arabien in Atlanta (21. Juni) und Uruguay – Kap Verde in Miami sowie Frankreich – Irak in Philadelphia (22. Juni). Es könnten durchaus mehr gewesen sein – Infantino wird nicht bei jeder Partie eingeblendet bzw. von der FIFA genannt.
„Spiegel“ will Flugdaten kennen
Dass solche Distanzen im Privatjet zurückgelegt werden, versteht sich von selbst. Wie der „Spiegel“ berichtet soll Infantino in einem Flieger von Qatar Executive unterwegs sein: eine Gulfstream G650ER mit der Kennung A7-CGG. Die Flugdaten dieses Jets sollen laut des Blattes zum WM-Terminplan des FIFA-Bosses passen und zwischen 11. und 17. Juni bereits 20.000 Kilometer zurückgelegt haben.
230.000 Liter Kerosin
Eine Bestätigung seitens der FIFA gegenüber des deutschen Nachrichten-Magazins gibt es jedoch nicht. „Spiegel“ erstellte zudem eine Hochrechnung: Infantino könnte bis WM-Ende auf 70.000 zurückgelegte Kilometer kommen. Dies entspräche einem Kerosinverbrauch von 230.000 Litern.
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