Das Grand-Prix-Wochenende in Spielberg wird extrem heiß, bei bis zu 35 Grad müssen die Zehntausenden Rennfans durchhalten. Das Rote Kreuz rüstet sich für viele hitzebedingte Einsätze und appelliert an die Vernunft der Zuseher.
35 Grad und keine Wolke am Himmel: So ist aktuell die Prognose für das Formel-1-Rennen am Sonntag in Spielberg. Auch die Tage davor wird es ähnlich heiß. „Wir sind von Donnerstag- bis Montagfrüh mit in Summe mehr als 400 Mitarbeitern im Dauereinsatz, am Sonntag werden es etwa 170 sein“, sagt Rotkreuz-Einsatzleiter Bernd Peer zur „Krone“. Die Hitze dürfte heuer das große Thema werden, die Tribünen sind meist in der prallen Sonne. Immerhin: In den Fanzonen gibt es auch schattige Plätze.
Peer: „Wir haben besonders viel Mineralwasser auf Lager. Erfahrungsgemäß hilft Flüssigkeit besser als Infusionen.“ Ansonsten gelten altbewährte Tipps: Kopfbedeckung und Sonnencreme verwenden, helle Kleidung tragen, ausreichend trinken (und dabei auf Alkoholisches verzichten). Wichtig ist es, auf den Körper zu hören: Wird der Mund trocken, setzt ein Gefühl von Schlappheit ein, treten Kopfschmerzen, Schwindel oder Krämpfe auf, sollte man sich sofort in den Schatten begeben und Wasser trinken. Man kann natürlich auch am Red Bull Ring den Notruf 144 wählen, ein Rettungswagen sollte in kürzester Zeit zur Stelle sein.
Es ist nicht der erste Hitze-Grand-Prix in Spielberg. Laut Peer bleibt die Zahl der Einsätze erfahrungsgemäß auch bei hohen Temperaturen konstant und steigt nicht rasant. Der Großteil der Besucher verhalte sich vernünftig. Auch die bekannt trinkfesten niederländischen Verstappen-Fans? „Die sind sehr angenehm und dankbar, wenn man ihnen hilft“, sagt Peer.
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