Eine Hitzewelle rollt über Österreich, und hat schon an Tag zwei den Temperaturrekord von Freitag zum Schmelzen gebracht. In Bad Deutsch-Altenburg (NÖ) wurden am Samstag genau 36 Grad gemessen. Damit wurde der bisherige Höchstwert für 2026 – 35,6 Grad am Freitag in Innsbruck – übertroffen.
Bad Deutsch-Altenburg zählt zu den traditionellen Hitze-Hotspots. Hier, im äußersten Osten Österreichs, wurde am 8. August 2013 mit 40,5 Grad auch die bisher höchste jemals gemessene Temperatur verzeichnet.
Hitzewelle überrollt den Osten
So hohe Werte dürfte die aktuelle Hitzewelle nicht bringen, auch der bisherige österreichische Juni-Hitzerekord von 38,6 Grad im Jahr 2013 bleibt wohl außer Reichweite. Dennoch haben es die Temperaturen in sich, neben Bad Deutsch-Altenburg wurde an vier weiteren Messstationen der GeoSphere Austria die 35-Grad-Marke geknackt.
Auf Platz zwei landete Langenlebarn im Tullnerfeld (NÖ) mit 35,6 Grad. Gefolgt von drei GeoSphere Austria-Messstationen in Wien: Auf der Hohen Warte wurden 35,2 Grad, im Donaufeld 35,1 Grad und in Stammersdorf 35,0 Grad gemessen.
Die Messstation Innsbruck Universität, wo am Freitag mit 35,6 Grad der Höchstwert erzielt worden war, kam am Samstag auf 34,0 Grad. Gemeinsam mit Lienz (33,8 Grad) waren diese beiden Messpunkte die einzigen im Westen des Landes mit Spitzenwerten.
Woanders heftige Gewitter
Während die Hitzewelle den Osten Österreichs erreicht hat, gingen hingegen in Kärnten, der Steiermark und im Wald- und Mühlviertel zum Teil heftige Gewitter nieder. In den Abend- und Nachtstunden klingen die Niederschläge allerorts ab. Die Tiefstwerte in der Nacht sinken auf 16 bis 23 Grad.
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