Kann Stefan Posch am Montag (19 Uhr/live im sportkrone.at-Ticker) gegen Argentinien auflaufen - oder sind die Schmerzen nach seinem Kieferbruch doch zu groß? Vor dem zweiten WM-Gruppenspiel des ÖFB-Teams gibt es ein großes Fragezeichen. Andreas Herzog hofft auf einen Einsatz des Rechtsverteidigers – jedoch nur unter einer Bedingung.
„Jetzt muss man abwarten, wie er mit den Schmerzen umgehen kann, wie stark die Schmerzen sind. Das kann nur der Spieler selbst entscheiden und da muss er dann so ehrlich sein und sagen, okay, ich kann in jeden Zweikampf, in jedes Kopfball-Duell reingehen. Das muss er als Verteidiger“, betont der „Krone“-Kolumnist im ORF-Interview. „Wenn nicht, ist es besser, er sagt, ich hab’s leider doch nicht geschafft. Dann muss jemand anderer in die Bresche springen.“
Springt Laimer ein?
Und das könnte Konrad Laimer sein, der auf der rechten Verteidigerposition eine starke Saison beim FC Bayern München ablieferte. Beim Spiel gegen Jordanien lief der „Wirbelwind“ überraschend auf der 10er-Position im offensiven Mittelfeld auf.
Eine weitere Option wäre Phillipp Mwene. Der Mainz-Legionär wird zwar im ÖFB-Team als Linksverteidiger aufgeboten, ist aber Rechtsfuß. Mit einer Variante mit drei Innenverteidigern rechnet Herzog nicht: „Ich glaube nicht, dass Ralf Rangnick auf drei Innenverteidiger umstellt.“
„Er ist ein harter Hund“
Der Auftakterfolg gegen Jordanien sei „ein richtig cooler Start in die WM“ gewesen, so die ÖFB-Legende. „Ich hoffe, die Fans werden noch viel zu feiern haben!“ Herzogs abschließende Posch-Prognose: „Er ist ein harter Hund, ich glaube, dass wir ihn bei der WM noch einmal sehen werden!“
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