Flughafen Salzburg

Annäherung im Millionen-Streit um Chemikalie

Salzburg: Wirtschaft
18.06.2026 14:00
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Im Millionen-Streit zwischen dem Flughafen Salzburg und dem Handelskonzern Aldi Süd ist eine Lösung in Sicht. Man möchte sich außergerichtlich einigen. Über die genaue Höhe von Schadenersatzzahlungen wird nur hinter vorgehaltener Hand kommuniziert. 

Im Streit rund um Erdreich, das am Flughafen durch Löschschaum mit der sogenannten Ewigkeitschemikalie PFAS verunreinigt worden war, sollen Millionen fließen. Der Hofer-Mutterkonzern, der gerade in Flughafennähe seine neue Zentrale für das internationale Geschäft errichtete, fordert Schadenersatz, weil sich der Bau so verzögert habe. Verlangt werden 1,8 Millionen Euro plus weitere zwei Millionen für künftige Schäden. 

Die Flughafen-Eigentümer Stadt und Land Salzburg reagierten auf die Klage verstimmt. Man habe dem Konzern immerhin in Salzburg „den roten Teppich ausgerollt“, meinte Salzburgs Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) dazu.

Kurz vor einem weiteren Gerichtstermin fand man jetzt zueinander: „Wir gehen den außergerichtlichen Weg“, bestätigt Flughafen-Sprecher Alexander Klaus Gespräche. Von einer Einigung will er aber noch nicht sprechen.

In eingeweihten Kreisen war schon von Zahlungen in der Höhe von rund zwei Millionen Euro die Rede. Noch fehlen aber finale Unterschriften. 

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