Die Tour of Austria macht auch bei ihrer 75. Auflage Halt im Pongau: Die dritte Etappe endet am 10. Juli zum bereits 16. Mal in St. Johann/Alpendorf. Auf der legendären „Pongauer Mauer“ wartet ein spektakulärer Schlussanstieg – erstmals seit 2004 ist zudem wieder das österreichische Nationalteam am Start.
„St. Johann/Alpendorf ist wie Familie“, sagte Tour of Austria-Direktor Thomas Pupp zur Begrüßung bei einer Pressekonferenz. Da ist es kein Wunder, dass der Pongauer Ort auch bei der 75. Auflage der Rad-Rundfahrt als Zielort aufscheint - insgesamt bereits zum 16. Mal.
Am 10. Juli startet die dritte Etappe der Österreich-Tour in Lienz und kommt über den Felbertauern in den Pinzgau. Nach der ersten Ortseinfahrt in St. Johann folgt eine Runde über Bischofshofen, Altenmarkt und Wagrain, anschließend kommt es zum 13. Mal in der Rundfahrt-Geschichte zum Schlussspurt auf der Pongauer Mauer, also dem Gegenstück zur „Mur de Huy“ beim Eintagesklassiker Fleche Wallone. „Es ist eine sehr lange Etappe, die aber wieder einen anderen Charakter als die Jahre zuvor hat. Wir gehen davon aus, dass es wieder ein schweres Finale mit einer größeren Gruppe wird“, erklärte OK-Chef Rupert Hödlmoser.
Das Nationalteam ist schon ein kleiner Geheimfavorit, eine starke Mannschaft mit jungen Fahrern, die können sich für eine Überraschung sorgen
Thomas Pupp
22 Teams zu je sechs Fahrern gehen diesmal an den Start. Neben sechs Pro-Tour-Teams (Alpecin, EF Education, Ineos, Lidl-Trek, Jayco und UAE) und zahlreichen einheimischen Mannschaften radelt erstmals seit 2004 auch wieder das österreichische Nationalteam (mit unter anderem Rainer Kepplinger, Alexander Hajek und Paul Verbnjak) mit. „Das Nationalteam ist schon ein kleiner Geheimfavorit, eine starke Mannschaft mit jungen Fahrern, die können sich für eine Überraschung sorgen“, freut sich Pupp auf die Equipe. Patrick Konrad nimmt die Jubiläumsausgabe mit seinem Team Lidl-Trek in Angriff.
„Ich bin damals eingegangen“
Einer, der weiß, wie man die Rundfahrt gleich zweimal gewinnt, ist Gerrit Glomser. Der 51-Jährige erwartet eine enge Rundfahrt: „Mit fünf Etappen bleibt natürlich weniger Zeit, um Rückstände wieder wettzumachen, das macht es sehr spannend. Ich bin damals auch schön diesen Anstieg nach Alpendorf gefahren, bin aber leider eingegangen, dieser Anstieg ist schon mega.“
Präsentiert wurde zu Ehren der 75. Ausgabe der Tour of Austria auch eine Skulptur vom Künstler „Metallmax“. Das 3,5 Meter hohe und 400 Kilo schwere Kunststück steht fortan in St. Johann und erinnert an die Sieger-Trophäe.
Am 10. Juli passiert das Peloton gleich zweimal die schimmernde Skulptur.
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