Hitze bei Festspielen

Streit um Klimaanlage bei Pernerinsel entfacht

Salzburg
18.06.2026 06:00

Wegen einer fehlenden Kühlung auf der Pernerinsel-Bühne in Hallein müssen Festspielgäste weiter schwitzen. Zwar gibt es eine mobile Kühlung, doch eine dauerhafte Sanierung wird jetzt heiß diskutiert. Festspiel-Geschäftsführer Lukas Crepaz will die Forderung des Stadtchefs, dass das Land Salzburg und das Festival selbst die Sanierung zahlen sollen, so nicht stehen lassen ...

Der Schatzmeister der Salzburger Festspiele Lukas Crepaz ist verblüfft. „Für mein Verständnis zahlt eine Sanierung immer der Eigentümer.“ Worum geht’s? Halleins Ortschef Alexander Stangassinger ließ die Festspiele über die „Krone“ wissen, dass die Stadt kein Geld für eine Klimaanlage auf der Pernerinsel hat: „5,4 Millionen Euro kostet das, nicht einmal ein Drittel davon – wenn die Stadt und die Festspiele die anderen Drittel zahlen – können wir uns leisten.““

Wie berichtet, ist die Hitze bei Festspiel-Aufführungen auf der Pernerinsel teils drückend. Der Stadtchef fordert: „Wenn 470 Millionen Euro in die Spielstätten in Salzburg investiert werden, werden die paar Millionen in Relation wohl auch drinnen sein.“

Das rief Crepaz auf den Plan: „Wir haben eine mobile Kühlung gemietet, die hilft. Aber eine Sanierung und ganzjährige Lösung ist Aufgabe des Eigentümers, wie jeder Vermieter weiß.“ Man habe immer wieder in die Pernerinsel investiert. Jetzt liege der Fokus auf dem Festspiel-Bezirk in der Stadt Salzburg. Stangassinger ließ ausrichten, dass die Festspiele die Bühne gerne kaufen könnten. Crepaz: „Wir haben dafür keine Mittel.“

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