Was für ein Spektakel zum WM-Start – Lionel Messi hat mit einer Hattrick-Show Titelverteidiger Argentinien im Alleingang zum Auftaktsieg gegen Algerien geschossen. Neben zahlreichen Lobeshymnen herrscht jedoch auch große Aufregung um den Superstar, der Glück hat, beim Duell mit dem ÖFB-Team nicht zusehen zu müssen.
Aufreger-Szene in der 31. Minute: Lionel Messi stieg mit offener Sohle dem algerischen Verteidiger Aissa Mandi von hinten in die Wade. Zur Überraschung vieler sah der Ausnahmekönner für das rüde Foul nicht einmal die Gelbe Karte.
Hätte der 38-Jährige vielleicht sogar vom Platz fliegen müssen? „Eigentlich fast Rot“, hatte „Krone“-Kolumnist Herbert Prohaska bereits zur Halbzeitpause gemeint. Einige Fans orteten danach sogar einen WM-Bonus für Messi.
„Er wollte das nicht, aber das ist kein Grund“
Auch in Deutschland war die Szene ein großes Gesprächsthema. „Für mich ist das eine Rote Karte“, sagte Bundesliga-Schiedsrichter Patrick Ittrich bei „MagentaTV“. „Wir haben diverse Beispiele aus der Bundesliga, wo das mit Rot bestraft wurde. Er wollte das nicht, ohne Frage, aber das ist kein Grund, keine Rote Karte zu geben.“
Nun braucht’s „gutes Rezept“
Auch Helge Payer meldete sich am Mittwochabend noch mit einem Instagram-Video zu Wort. „Messi hätte meiner Meinung nach eigentlich - ja ich sage fast - die Rote Karte bekommen müssen. Müssen ist übertrieben, aber ich sage, zwei bis drei von zehn Schiedsrichtern hätten die Rote Karte gegeben“, so der ORF-Experte. „Er fährt dem Gegenspieler mit dem Fuß in die Wade.“
Weil es den Platzverweis nicht gab, ist „La Pulga“ im zweiten Gruppenspiel gegen Österreich am Montag (19 Uhr/live im sportkrone.at-Ticker) spielberechtigt. Payer: „Gegen Argentinien muss eine absolute Glanzleistung her, aber ich bin mir sicher, das ÖFB-Team wird ein gutes Rezept finden.“ Das braucht es auch gegen Messi …
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