Nach Argentiniens 3:0-Erfolg über Algerien hatte Lionel Messi lediglich erklärt, seine Tränen nach dem Treffer zum 1:0 hätten keinen sportlichen Grund gehabt. Nun dürfte allerdings klar sein, weshalb der Superstar so emotional wurde. Seinem Vater geht es nicht gut ...
In der 17. Minute hatte Messi sein erstes von insgesamt drei Toren an diesem Abend erzielt. Noch während der 38-Jährige die Arme zum Jubel ausstreckte und sich von seinen Teamkollegen feiern ließ, schossen dem Stürmer Tränen in den Augen.
„Schwierige Tage“
Nach dem Spiel erklärte der 38-Jährige, er habe „einige schwierige Tage“ hinter sich, ging jedoch nicht genauer ins Detail. Die wahrscheinlichste Erklärung für die Tränen des achtfachen Ballon-d‘Or-Siegers: der Gesundheitszustand seines Vaters.
Seit Jahresbeginn kämpft Jorge Messi mit einer ernsthaften Erkrankung, in den letzten Tagen soll sich sein Zustand verschlechtert haben. Sein Sohn Lionel steht bei der WM indes täglich im Rampenlicht, als Kapitän der argentinischen Nationalmannschaft übernimmt der Stürmer große Verantwortung in der Mission „Titelverteidigung“. Bei all dem Trubel und den großen Sorgen um seinen Vater können schon einmal Emotionen hochkommen.
Sportlich lässt sich Messi von der privaten Situation bislang allerdings nichts anmerken. Sein Dreierpack gegen Algerien markierte die WM-Treffer Nummer 14, 15 und 16, er ist damit nun ex aequo mit Miroslav Klose WM-Rekordtorschütze. Außerdem ist der Inter-Miami-Star seit gestern sowohl der jüngste als auch der älteste Spieler, der jemals für Argentinien ein Tor bei einer Weltmeisterschaft erzielt hat.
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