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Landeschef wehrt sich

Syrer soll trotz Terror-Urteil Österreicher werden

Innenpolitik
17.06.2026 20:00

Es ist zum Kopfschütteln: Der mutmaßliche Babybrei-Giftmischer erhält keine österreichische Staatsbürgerschaft, ein verurteilter Islamist schon. Und das, obwohl der Syrer G. (Name der Redaktion bekannt) sogar als Kämpfer einer Terrormiliz operierte. Die „Krone“ kennt die ganze Geschichte.

„Ich wollte nicht beim Deradikalisierungsprogramm mitmachen, weil ich weiß, dass ich nicht radikal bin (...)“, sagte G. einst bei einer Einvernehmung. Eine, in Anbetracht seiner Vita, zumindest gewagte Selbsteinschätzung. Im Jahr 2014 kam der heute 29 Jahre alte Syrer nach Österreich und bekam den Asylstatus. Nur zwei Jahre später wurde er vom Landesgericht für Strafsachen Graz wegen des Verbrechens der terroristischen Vereinigung (bei der Terrormiliz Liwa al-Tawhid Idlib) zu einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten verurteilt.

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