Es hat sich schon lange offenbar in Schauspieler Christoph Fälbl aufgestaut: Der Hass im Netz, die wüsten Beschimpfungen und die fehlende Freundlichkeit – alles das vermisst der 60-jährige Wiener und verschafft sich in einem Posting darüber Luft.
Man kennt Christoph Fälbl nur als Frohnatur und freundlichen Zeitgenossen. Keine Sorge, das ist der Mann auch geblieben, aber zuletzt war es offenbar auch dem 60-jährigen Kult-Kieberer aus dem „Kaisermühlenblues zu viel.
Fälbl ringt mit richtigen Worten
Es ist der Hass in den sozialen Medien, im Internet allgemein, der dem Wiener ordentlich sauer aufstößt. Und er geht mit den sogenannten „Hatern“ auch hart ins Gericht. So zum Beispiel, als über die am vergangenen Wochenende stattgefundene Pride Parade sagt: „Wenn es euch so sehr aufregt, dann schaut halt einfach nicht hin!“ Mehrfach ringt er in seinem Beitrag auf Facebook damit, die richtigen Worte zu finden, um nicht ausfällig zu werden.
„Traut euch nur, weil ihr anonym seid!“
Ganz besonders auch im Fall von Katharina Straßer – wie berichtet, wurde seine Schauspielkollegin im Netz wüst beschimpft, als sie das Wort Kakao in Bezug auf ihren Wiener Freund mit „Gaugau“ aufs Korn nahm. „Entschuldige, Hallo, wen interessiert es, was ihr da zu sagen habt!? Ich verstehe es nicht. Ihr beurteilt Menschen, die ihr nicht einmal kennt“, bringt’s Fälbl für sich – und mitunter auch eine Vielzahl anderer – auf den Punkt.
Und weiter: „Weil ihr anonym seid, deswegen traut ihr euch? Ihr würdet das den Menschen nie ins Gesicht sagen!“ Seine Bitte: „Seid’s ein bisserl freundlich zueinander. Das Leben ist schön!“
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