Sie sprengten im Mai des Vorjahres einen Bankomat in die Luft, stahlen einem Maturanten das Auto, das sie später abfackelten, und lieferten sich bei der Flucht eine wilde Verfolgungsjagd bis nach Bayern. Nun stehen die vier mutmaßlichen Täter vor Gericht.
Das niederländische Quartett (28, 35, 36 und 37 Jahre aus), soll am 15.Mai 2025 einen Bankomaten einer Bank in einem Gmundener Einkaufszentrum gesprengt und anschließend das Auto eines Maturanten geraubt haben. Auf der Flucht setzten sie zunächst das gestohlene Fahrzeug in Brand, das später in einem Wald bei Lambach gefunden worden war.
Flucht endete in Bayern
Zwei Tage später erwischte schließlich die bayrische Polizei drei der Sprenger – nach einer langen Verfolgungsjagd. Die Flucht der Niederländer endete bei einer Autobahnauffahrt im Landkreis Altötting: Dort dürfte der Lenker die Kontrolle über den Wagen verloren haben und war über einen Hügel geraten. Die drei Männer wurden teilweise schwerst verletzt.
Mehrere Sprengungen
Gemeinsam mit dem später verhafteten vierten, mutmaßlichen Täter müssen sich die Bankomatsprenger in der kommenden Woche (Montag bis Mittwoch) am Landesgericht Wels verantworten. „Ihnen wird angelastet, als kriminelle Mitglieder einer Bankomatsprengerbande für verschiedene Sprengungen von Geldausgabeautomaten verantwortlich zu sein. Darüber hinaus sollen sie weitere Straftaten (Raubüberfälle, räuberische Diebstähle, etc.), die mit den Sprengungen im Zusammenhang stehen, begangen haben“, so das Landesgericht Wels in einer Medieninformation.
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