Am Montag waren noch einmal 22 Kilo Kriegsschrott in dem kleinen See bei Bad Ischl gefunden worden. Insgesamt konnten binnen drei Tagen etwa 222 Kilo an Kriegsrelikten geborgen und abtransportiert werden. Die Bezirkshauptmannschaft Gmunden hob die behördliche Sperre wieder auf.
Vom Nussensee bei Bad Ischl geht vorerst offenbar keine akute Gefahr mehr für Spaziergänger aus. Die Bezirkshauptmannschaft Gmunden hat am Montagnachmittag ihre am Tag zuvor verhängte behördliche Sperre wieder aufgehoben.
Wie berichtet, waren am Samstagabend zunächst Zünder aus dem Zweiten Weltkrieg am Seeboden gefunden worden. Die Behörde verfügte in dem Bereich daher zunächst ein Platzverbot.
TNT-Sprengsätze
Während der Bergungsarbeiten erhielten die Beamten des Entminungsdienstes Sonntagfrüh aber Hinweise auf weitere Kriegsrelikte im Uferbereich. 200 Kilo Munitions-, Zünd- und Sprengmaterial konnten sichergestellt, zwei TNT-Sprengsätze (je ein Kilo) freigelegt werden.
Die BH verhängte daraufhin die Sperre des gesamten Seeufers. Am Montag waren weitere 22 Kilo Kriegsschrott (Zünder, Granaten und Infanteriemunition) sichergestellt worden, bevor die Sperre behördlich wieder aufgehoben wurde. Die gesicherten Gegenstände konnten vom Entminungsdienst nach Abschluss der Räumungsarbeiten erfolgreich abtransportiert werden.
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