Der Jubel war nach ihrem Traumrennen beim Liese-Prokop-Memorial war bei Ländle-Athletin Isabel Posch riesengroß. Jetzt wartet auf die Fußacherin und die rot-weiß-rote Staffel an diesem Wochenende aber noch ein wichtiger Auftritt in Regensburg.
Wahnsinn! Nach ihrem Fabelrennen beim Liese-Prokop-Memorial, bei dem Isabel Posch ihren Vorarlberger Landesrekord über die 100 Meter gleich um 29 Hundertstel Sekunden unterboten hatte, damit nicht nur den 23 Jahre alten österreichischen Rekord von Karin Mayr-Krifka geknackt hatte, sondern auch noch das Direktlimit für die Europameisterschaften in Birmingham (Gbr) unterboten hatte, konnte es die Fußacherin kaum fassen. „Ich kann es gar nicht glauben, mit der Zeit hätte ich sicher nicht gerechnet“, jubelte Posch, „es hat super funktioniert, es war echt ein Wahnsinns-Rennen, auch wenn mein Lauf am Ende sicher nicht schön ausgeschaut hat. Mit der EM habe ich natürlich schon spekuliert, ich habe mir aber gar keinen Druck gemacht.“
Auch VLV-Sportdirektor Sven Benning war beeindruckt von der Leistung der Ländle-Athletin. „Sich mit einem nationalen Rekord für die Europameisterschaft zu qualifizieren, das ist schon richtig, richtig gut“, sagte Benning. „Das ist ein Statement, so kann die Saison weitergehen.“
Mit Staffel in Regensburg
Für Posch und die rot-weiß-rote-Staffel steht nun an diesem Wochenende noch ein weiteres wichtiges Rennen auf dem Programm, in Regensburg (D) wollen sich Posch, Magdalena Lindner, Karin Strametz und erstmals Christania Williams heute und am Sonntag mit einem starken Ergebnis weiter verbessern und den Top-16-Platz im EM-Quali-Ranking absichern.
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