Während „Momo“ Ouedraogo viel Geld in die Altacher Vereinskasse spülte, sind vier andere Ex-Spieler der Rheindörfler derzeit noch vereinslos. Zwei weitere sind in Vorarlberg geblieben und wechselten zu den Lokalrivalen aus Lustenau und Bregenz.
Stolze 2,2 Millionen spülte der Transfer von Mohamed Ouedraogo zu Olympique Lyon in die Altacher Vereinskasse. Das war – vorerst – der einzige Abgang im Rheindorf, von dem der Klub tatsächlich profitierte. Für vier Spieler, deren Verträge Ende Juni ausgelaufen sind, hat sich dafür noch nichts ergeben. Sandro Ingolitsch, Lukas Gugganig, Blendi Idrizi und Luca Kronberger sind immer noch auf Vereinssuche.
Zwei ehemalige Altacher haben in Vorarlberg ein neues Betätigungsfeld gefunden: Der 19-jährige Precious Benjamin, der nach Saisonende zu Hoffenheim zurückkehrte, wurde vom deutschen Bundesligisten an Aufsteiger Austria Lustenau verliehen. Damit trifft der junge Nigerianer in der kommenden Spielzeit zumindest zweimal auf seinen Ex-Klub. Anteo Fetahu wechselte nach Bregenz, dort war der 23-Jährige schon 2024/25 als SCRA-Leihspieler tätig. Drei weitere Leihspieler kehrten zu ihren Stammklubs zurück. Srdjan Hrstic aber nur für kurze Zeit, der Serbe wurde vor wenigen Tagen von Altach fix von BK Häcken erworben. Stürmer Marlon Mustapha, der im letzten Spieljahr in der Bundesliga ohne Torerfolg blieb, ist wieder in Como. Verteidiger Moritz Oswald kehrte wieder zu Rekordmeister Rapid Wien zurück. Der 37-jährige Alexander Gorgon ging zurück nach Polen, spielt jetzt in der zweiten polnischen Liga bei Swit Stettin.
Nuhiu noch ohne Job
Der Ex-Co-Trainer von Ognjen Zaric, Atdhe Nuhiu, hat bislang bei keinem neuen Verein angeheuert: „Gespräche hat es schon gegeben, aber es war nichts dabei, was mich gereizt hätte. Ich werde auf keinen Fall die Entscheidung überstürzen. Ich will den nächsten guten Schritt machen und irgendwann einmal wieder in Altach arbeiten.“
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