Nach Rotstift in Wien:

Sparpaket in OÖ-Kammer? „Werden Beitrag leisten“

Oberösterreich
04.06.2026 13:00

Die Wirtschaftskammer will bundesweit 100 Millionen Euro pro Jahr einsparen. Auch in den Bundesländern soll der Rotstift angesetzt werden. OÖ-Kammerchefin Doris Hummer nimmt in der „Krone“-Stellung. Schon am Dienstag könnten Beschlüsse zu Reformen in Oberösterreich fallen.

Die Wirtschaftskammer streicht in ihrer Zentrale in Wien, wie berichtet, 200 von 800 Stellen. Ab 2030 sollen 100 Millionen Euro jährlich eingespart werden, die dann mittels niedrigerer Kammerumlage – das ist der Mitgliedsbeitrag – an Unternehmen weitergegeben werden sollen. Klar ist: Auch die Kammern in den Bundesländern müssen zum Sparvolumen beitragen.

„Schlank und schlagkräftig“
In Oberösterreich hat die Wirtschaftskammer inklusive der Fachorganisationen auf Vollzeitkräfte gerechnet rund 400 Mitarbeiter. Präsidentin Doris Hummer sagt zur „Krone“: „Das gemeinsame Ziel von Martha Schultz (WKO-Chefin, Anm.) und mir ist, die Wirtschaftskammer schlank und schlagkräftig aufzustellen. Wir begrüßen die nun ermöglichten länderübergreifenden Kooperationen. Wir werden darüber hinaus auch unseren Beitrag zur Umlagensenkung leisten.“

Am Dienstag tagt Gremium
Wie genau dieser Beitrag aussehen soll, ist noch unklar. Hummer selbst sprach in der Vergangenheit von der Möglichkeit von länderübergreifenden Kompetenzzentren und von der Bündelung von Aufgaben wie Gesetzesbegutachten, die derzeit von den Landeskammern neunmal erledigt werden. Nächsten Dienstag tagt das Wirtschaftsparlament der Oberösterreich-Kammer – dort sollen Beschlüsse zu Reformen fallen.

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