Der Gleinalmtunnel auf der Pyhrnautobahn (A9) in der Steiermark ist aktuell nach einem Lkw-Brand in der Röhre Richtung Süden gesperrt. Der Zwischenfall sorgte für starke Rauchentwicklung, verletzt wurde niemand. Der Verkehr am starken Reisetag wird in beiden Richtungen über die S35 umgeleitet.
Der brenzlige Vorfall ereignete sich laut Asfinag im Frühverkehr kurz vor 5.30 Uhr. Ein Lkw hatte im Tunnel in Fahrtrichtung Spielfeld Feuer gefangen, der Lenker hielt in einer Pannenbucht an und brachte sich in Sicherheit.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen, auch zwei Stunden später kam es laut Einsatzkräften aber zu erheblicher Rauchentwicklung vor Ort, weswegen die Sperre aufrechterhalten werden müsse.
Weiteres Vorgehen noch unklar
Sobald möglich, sollen sich Experten ein Bild von der Lage und den entstandenen Schäden machen und über das weitere Vorgehen entscheiden. Die Sperre wird laut aktueller Einschätzung jedenfalls noch mehrere Stunden andauern, der Verkehr wird in beiden Richtungen über die Brucker Schnellstraße (S35) umgeleitet. Im Urlauber-Reiseverkehr kann es zu Staus und Verzögerungen kommen.
Verpuffung bei Raststation Kammern: Zwei Schwerverletzte
Bereits am Vortag war es zu einem schweren Zwischenfall im steirischen Autobahnnetz gekommen: Von der Raststation Kammern auf der Pyhrnautobahn (A9) wurde am Nachmittag eine Explosion gemeldet, die sich später als Verpuffung im Keller des Restaurants herausstellte. Zwei ungarische Mitarbeiter im Alter von 20 und 21 Jahren erlitten schwere Verbrennungen an den Extremitäten und wurden per Hubschrauber ins LKH Graz geflogen.
Die Raststation wurde evakuiert und bleibt vorerst gesperrt, Brandermittler des Landeskriminalamts haben die Erhebungen zur genauen Ursache des Vorfalls aufgenommen.
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