Fünf Burschen zwischen 19 und 21 Jahren bemerkten am Sonntag nach mehreren Stunden Wanderung, dass sie ihren geplanten Weg nicht schaffen würden. Auf der Suche nach Alternativen folgten sie einer Wander-App in einen unmarkierten Steig, wo sie schon bald nicht weiter konnten. Die Bergretter brachten die Gruppe an einem Seil sicher ins Tal.
Fünf junge Männer im Alter von 19 Jahren bis 21 Jahren starteten am Sonntag gegen 10.30 Uhr ihre Wanderung mit dem Ziel Höllengebirgsüberschreitung. Sie parkten ihr Fahrzeug beim Vorderen Langbathsee und starteten ihren Marsch Richtung Hochleckenhaus und weiter Richtung Brunnkogel.
Schwieriger Steig
Als sie bereits mehrere Stunden unterwegs waren, stellten sie fest, dass sie den ursprünglich geplanten Weg nicht mehr schaffen würden und suchten daher nach Alternativen. Über eine App wurde ihnen der Hirschlukensteig Richtung Langbathsee angezeigt. Dieser Steig ist unmarkiert und es sind auch leichte Kletterstellen zu überwinden. Bereits zu Beginn dieses Steiges hatten sie Probleme, die später größer wurden.
Mit Seil gesichert
Gegen 21.45 Uhr setzten die jungen Männer einen Notruf ab. Zu diesem Zeitpunkt waren sie zwar unverletzt, aber erschöpft, hatten zum Teil Kreislaufprobleme und waren leicht unterkühlt. Sie hatten auch keine entsprechenden Leuchtmittel bei sich.
Ein Trupp des Bergrettungsdienstes Ebensee und ein Beamter der Alpinpolizei Gmunden stiegen daraufhin zu den Männern auf und versorgten sie. Anschließend wurden die fünf Wiener jeweils mit einem Seil gesichert, und es erfolgte der gemeinsame Abstieg ins Tal. Gegen 2.45 Uhr waren sie wieder bei ihrem Fahrzeug und Ausgangspunkt ihrer Bergtour.
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