Die WM-Wochen hat Stefan Maierhofer als Experte im „Krone“-Team verbracht. Zeit zum Ausruhen gibt es jetzt für den „Major“ aber keine! Denn auf den 43-jährigen Niederösterreicher wartet ab sofort eine reizvolle Trainer-Aufgabe, er übernimmt beim Ex-Cupsieger Kremser SC.
Eigentlich war beim Traditionsverein in Krems alles auf Schiene für die neue Saison in der Regionalliga Ost. Nach dem Umbau und der Verjüngung der Mannschaft wollte man mit Philipp Zulechner als Trainer ins Rennen gehen. Doch nun ist in der Wachau alles anders! Denn Zulechner verabschiedet sich mitten in der Vorbereitung zum Zweitliga-Aufsteiger Voitsberg. Bei der Suche nach einem Nachfolger ist der KSC rund um Präsident Georg Stierschneider und Vize-Präsident Christian Russegger schnell und spektakulär zu einer Lösung gekommen: Stefan Maierhofer nimmt ab sofort auf dem Trainerstuhl Platz!
Vom WM-Experten zum Kremser SC
„Eine super spannende Aufgabe. Ich kenne den Verein, es ist also nichts Unbekanntes für mich, ich weiß, wie der Kremser SC tickt“, erzählte Maierhofer der „Krone“. Für die er in den vergangenen Wochen mit viel Begeisterung, Expertise und Leidenschaft die WM-Ereignisse analysiert hat. „Die Arbeit rund um die WM bei der ‘Krone‘ hat mir extrem viel Spaß gemacht, sie war sehr intensiv, aber als zweifacher Jung-Papa ist man das frühe Aufstehen ja gewohnt.“ Genau mit dieser Begeisterung und Leidenschaft geht der langjährige Bundesliga- und ÖFB-Teamstürmer (19 Länderspiele, 1 Tor) nun an die Aufgabe in Krems heran.
Am Samstag Cup-Duell mit Bundesliga-Aufsteiger
„Die Mannschaft ist gespickt mit guten, jungen Spielern aus der Akademie. Ich möchte ihnen meine Handschrift mitgeben. Wir wollen mit dem Ball eine klare Idee haben und ohne Ball ein unangenehmer Gegner sein“, skizzierte der 19-fache ÖFB-Teamstürmer und Ex-Premier-League-Legionär. Für den es eine Rückkehr zum KSC ist, bei dem er in der Saison 2022/23 Spielertrainer war. Von der damaligen Mannschaft ist mit dem 32-jährigen Simon Temper nur noch ein Leistungsträger an Bord. Die erste Aufgabe steht bereits vor der Tür, und die hat es in sich: Am Samstag (18.30 Uhr) kommt Bundesliga-Aufsteiger Austria Lustenau für die Erstrunden-Partie im ÖFB-Cup nach Krems! Ein bestens gefülltes Stadion scheint nicht zuletzt aufgrund des neuen Trainers garantiert zu sein.
Sprungbrett in den Profibereich
In der aktuellen Situation ist das Engagement in Krems für beide Seiten eine absolute Win-Win-Situation. Geografisch ist der KSC für Maierhofer, der mit seiner Familie in der Nähe von Tulln lebt, ebenfalls ideal. Es ist aber kein Geheimnis, dass er mittelfristig als Trainer im Profibereich anheuern möchte. Dem scheidenden Zulechner wollte Krems „keine Steine in den Weg legen“, als Schmerzensgeld gab‘s von Voitsberg auch eine Ablösezahlung.
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