Rätsel um die Beute

In Rammbock-Manier in Auslage von Waffengeschäft

Tirol
05.06.2026 08:31

Einbruchalarm am späten Donnerstagabend in St. Anton am Arlberg in Tirol: Ein zunächst unbekannter Täter donnerte in bewährter Rammbock-Manier mit einem Pkw gegen die Auslage eines Waffengeschäfts und plünderte anschließend eine Vitrine im Schauraum. Die Polizei konnte im Zuge einer Fahndung einen Verdächtigen fassen – von der Beute fehlte aber jede Spur. Unklar ist auch, ob es noch Komplizen gab.

Gegen 23 Uhr wurde durch den Einbruch in das Waffengeschäft in St. Anton automatisch Alarm ausgelöst. Eine Streife der örtlichen Polizeiinspektion war rasch vor Ort – und entdeckte sofort eine zertrümmerte Scheibe beim Laden.

Scheibe mit Auto zertrümmert
„Die Scheibe ging zu Bruch, indem mit einem Fahrzeug dagegen gefahren wurde“, heißt es vonseiten der Ermittler. Aus einer Vitrine im Schauraum des Geschäfts seien mehrere Waffen gestohlen worden.

Zitat Icon

Bei der anschließenden Fahndung konnte eine männliche Person mit dem Tatfahrzeug angehalten und festgenommen werden.

Die Ermittler

Festnahme bei der Fahndung
Die Polizei leitete sofort eine Fahndung in die Wege. Im Zuge des Einsatzes konnte schließlich tatsächlich ein Verdächtiger mit dem mutmaßlichen Tatfahrzeug ausgeforscht und festgenommen werden, so die Ermittler.

Rätsel um Verbleib der Waffen
Mysteriös: Das Diebesgut – also die Waffen – konnte nicht aufgefunden werden. Von der Beute fehlt also noch jede Spur. Details zur Identität des Verdächtigen gab die Polizei noch nicht bekannt. Unklar ist bislang offenbar auch noch, ob es beim Einbruch Komplizen gab. Ermittlungen laufen.

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