Am Florianihof interessierte Pächter sind abgesprungen, andere Neuübernahmen scheinen erfolgreich zu sein. Der Bau des Landessportzentrums an der Peripherie startet 2028.
Eine herbe Enttäuschung brachten die Gespräche um einen neuen Pächter für den „Florianihof“ in Mattersburg. Obwohl sich OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar vor wenigen Wochen noch zuversichtlich gab, einen von zwei Interessenten überzeugen zu können, sind beide abgesprungen. Kollar: „Wir sind zwar wieder in einem Gespräch, aber ich will nicht zu euphorisch sein. In der Gastronomie ist es derzeit schwierig mit dem Personal und deshalb ist man abwartend.“
Café, Optiker und Pizzeria
Vizebürgermeister Thomas Nikles (SPÖ) berichtet, dass das neue Stadtcafé indes gut angenommen werde und daneben ein neues Optikergeschäft in neuem Glanz erstrahle. Nikles führt aus: „Der Umbau vom ehemaligen ,Terroir‘ zum ,Viva la Napoli‘ ist im Plan. Anfang Juli soll eröffnet werden.“
Wir sind wieder in einem Gespräch aber ich will nicht zu euphorisch sein. In der Gastronomie ist es derzeit schwierig mit dem Personal und man ist abwartend.
OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar
Ende Juni findet ein Workshop mit Regionplan statt, wo Daten über die Geschäftszone ausgewertet werden. Pläne für das sogenannte Pucher-Areal in der Michael-Koch-Straße fordert ÖVP-Obmann Thomas Haffer ein: „Sie sollten bis April kommen – es wäre jetzt Juni“.
Im Bereich der Feuerwehrgründe gab das Land die Errichtung des neuen Landessportzentrums ab 2028 offiziell bekannt. Bis 2031 soll es fertig sein. Bezüglich der Grundstücke, die die Gemeinde dort für kolportierte 3,7 Millionen ankaufte, Geld, das eigentlich für die Innenstadt gedacht war, lässt sich Vize Nikles nicht in die Karten schauen: „Wir führen Verhandlungen im Hintergrund“, meint er.
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