Präsident unter Druck

FIS-Streit eskaliert! Lehmann tritt als CEO zurück

Ski Alpin
05.06.2026 11:50
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Paukenschlag beim Ski-Weltverband! Nicht einmal ein Jahr nach seinem Amtsantritt tritt Urs Lehmann als CEO der FIS mit sofortiger Wirkung zurück. Hintergrund ist ein schweres Zerwürfnis mit FIS-Präsident Johan Eliasch.

Wenige Tage vor dem FIS-Kongress mit der Wahl des Präsidiums ist Urs Lehmann als Geschäftsführer des Internationalen Skiverbandes zurückgetreten. Das bestätigte die FIS Freitagmittag in einem kurzen Statement. Davor hatten Schweizer Medien bereits berichtet, dass der 57-jährige Eidgenosse das Amt niedergelegt habe. Grund dafür soll demnach ein Zerwürfnis mit FIS-Präsident Johan Eliasch sein. Der 64-jährige Eliasch kandidiert am 11. Juni in Belgrad für eine weitere Amtszeit.

Die Britin Victoria Gosling und der Liechtensteiner Alexander Ospelt machen dem britisch-schwedischen Unternehmer dabei Konkurrenz. Eliasch steht bei Sportlern und nationalen Verbänden in der Kritik.

ÖSV unterstützt Ospelt
Eliasch steht seit 2021 an der Spitze der FIS. Damals war er noch von den Briten ins Rennen geschickt worden. Diese setzen diesmal auf ihre Geschäftsführerin Gosling. Der ÖSV unterstützt laut Scherer hingegen Ospelt, den er als integer und einen „Brückenbauer“ bezeichnete.

FIS-Präsident Johan Eliasch
FIS-Präsident Johan Eliasch(Bild: GEPA)

Der bisherige FIS-Geschäftsführer Lehmann hatte das neu geschaffene Amt erst im vergangenen September angetreten. Wie die Zeitung „Blick“ berichtete, sollen unterschiedliche Einschätzungen betreffend die finanzielle Situation der FIS zum neuerlichen Zerwürfnis geführt haben. Lehmann soll demnach Bedenken geäußert haben.

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