Zu Gast in Krems

Lustenaus Gegner war schon einmal Pokalsieger

Vorarlberg
24.07.2026 19:00

Austria Lustenau startet das Abenteuer ÖFB-Cup mit einer Reise in die  Wachau. Und beim Gegner aus Krems werden Coach Markus Mader und seine Mannschaft auf ein paar prominente Namen treffen. Die dürfen aber  für die Grün-Weißen nicht zum Stolperstein werden.

Mit dem Kremser SC trifft Austria Lustenau am Samstag auf einen ehemaligen ÖFB-Cupsieger. Allerdings liegt dieser historische Vereinserfolg schon lange zurück. Im Jahr 1988 setzten sich die Wachauer im Finale, das damals noch in zwei Spielen ausgetragen wurde, gegen das Starensemble des FC Tirol aufgrund der Auswärtstorregel durch. Immerhin gelang den Kremsern damit etwas, was Vorarlberger Klubs bisher verwehrt blieb. Nämlich den Pokal in die Höhe zu stemmen. Lustenau stand bisher zwar zweimal im Finale, verlor aber die beiden Endspiele. Mit dem Start in die neue ÖFB-Cup-Saison gibt es also eine neue Chance, Historisches zu schaffen.

Ein Hexenkessel
Vorerst gilt es für die Elf von Markus Mader jedoch, die erste Runde zu überstehen. Dass dies gegen den Regionalliga-Ost-Klub nicht leicht wird, bekräftigt auch der Lustenauer-Coach: „Wir können nur schwer erahnen, was uns erwartet. Sie haben Qualität und es wird in diesem Hexenkessel eine echte Challenge.“ Immerhin haben im Sepp-Doll-Stadion bis zu 10.000 Zuschauer Platz. So viele werden es zwar nicht sein, aber durch den kurzfristigen Trainerwechsel herrscht eine gewisse Euphorie in Krems. Sitzt doch mit Stefan Maierhofer nun ein bekanntes Gesicht auf der Trainerbank. Der 2,02-Meter-Mann bestritt 19 Länderspiele für Österreich.

Auf den verletzten Haris Ismailcebioglu müssen die Lustenauer noch verzichten.
Auf den verletzten Haris Ismailcebioglu müssen die Lustenauer noch verzichten.(Bild: GEPA)

Ein Namensvetter
Im Ländle bekannt ist Felix Gschossmann, der in der letzten Saison noch bei SW Bregenz im Tor stand. Und auch der Name Haris Tabakovic, der bei Krems im Kader steht, sagt den Lustenauern etwas. Bei der namensgleichen Version handelt es sich aber um einen großgewachsenen 19-jährigen Jungstürmer, dem eine Zukunft im Profifußball vorausgesagt wird. Bei Lustenau fehlt mit Ismailbecogliu ein anderer Haris, der einst für Krems spielte.

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