Karlheinz Kopf, Präsident der Vorarlberger Wirtschaftskammer erklärte am Mittwoch, dass die nötigen Personaleinsparungen über natürliche Abgänge erreicht werden sollen – nicht über Kündigungen.
Der Spardruck bei der Wirtschaftskammer macht auch vor Vorarlberg nicht Halt. Die Bundesländer werden ihren Teil zu den Einsparungen beitragen müssen, sagte Karlheinz Kopf, Präsident der Vorarlberger Wirtschaftskammer, dem ORF. Für das Bundesland rechne er mit einem Anteil von etwa dreieinhalb Millionen Euro. Auch Personaleinsparungen soll es in Vorarlberg geben, aber keine Kündigungen, sagte Kopf.
Es werde gerade an einem Konzept gearbeitet, durch das die Einsparungen sowohl beim Personal- als auch beim Sachaufwand „sehr verträglich und über die Jahre verteilt“ erreicht werden sollen. Von Kündigungszahlen, wie sie bei der Bundeskammer geplant sind, sei man weit entfernt, sagte Kopf: Kündigungen seien nicht geplant, die Einsparungen sollen über „natürliche Abgänge“ erreicht werden. Er gehe davon aus, dass das gelinge.
Massiver Stellenabbau
WKÖ-Präsidentin Martha Schultz hatte am Dienstag angekündigt, im Zuge ihrer Sparvorhaben in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) 200 von 800 Jobs zu streichen. Der Stellenabbau soll im Sommer starten und Ende 2027 abgeschlossen sein. Das Gros des Abbaues geschieht über Kündigungen, nur ein kleinerer Teil geschieht über Nicht-Nachbesetzungen bei Pensionierungen.
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