Nach dem Tod einer 17-jährigen Patientin in der Klinik Oberwart liegt nun das Gutachten über die Todesursache vor. Laut Staatsanwaltschaft war eine Blutvergiftung nach einer Blinddarmentzündung der Auslöser.
Tragisch ums Leben gekommen ist, wie berichtet, eine 17-Jährige bei einer Notoperation in der Klinik Oberwart im Dezember des Vorjahres. Die Patientin soll in einem akut lebensbedrohlichen Zustand in die Klinik eingeliefert worden sein. Die Ärzte ordneten eine Notoperation an, um das Leben der Jugendlichen zu retten. Trotz aller Bemühungen hat sie den Eingriff nicht überlebt und ist noch im OP-Saal gestorben.
Nach der Obduktion liegt nun das Gutachten vor. Die 17-Jährige sei an einem Multiorganversagen gestorben, ausgelöst durch eine Blutvergiftung aufgrund einer Bauchfellentzündung, teilt die Petra Bauer, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, mit. Ursächlich für die Bauchfellentzündung soll eine Blinddarmentzündung gewesen sein.
Nun wird ein weiteres Gutachten erstellt, welches der Frage nachgehen soll, wann dies für die behandelnden Ärzte erkennbar gewesen ist. Es wurde auch ein Verfahren gegen die behandelnden Ärzte eingeleitet, so Bauer.
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