Photovoltaik, Windräder und Batteriespeicher – das Zusammenspiel dieser Technologien weckt Hoffnung.
Püspök ist eines der führenden privaten Unternehmen für erneuerbare Energien in Österreich. In Nickelsdorf realisierte die Firma mit Sitz in Parndorf mit Unterstützung der Europäischen Investitionsbank (EIB) das aktuell zweitgrößte Super-Hybrid-Energieprojekt Europas. Das Projekt kombiniert Windkraft, Photovoltaik und Batteriespeicher über eine gemeinsame Infrastruktur und stärkt damit die stabile Einspeisung erneuerbarer Energie ins Stromsystem.
„Mit dem Super-Hybrid-Park in Nickelsdorf zeigen wir, wie die Energieversorgung der Zukunft funktioniert, und zwar erneuerbar, flexibel und unabhängig von fossilen Energieträgern“, sagt Lukas Püspök. Zentraler Bestandteil des Projektes ist die Agri-PV-Anlage. Während Strom erzeugt wird, weiden unter den Paneelen Schafe.
Direkt vor Ort informierten sich EIB-Vizepräsident Karl Nehammer, Erste Bank Vorstandsvorsitzende Gerda Holzinger-Burgstaller, Staatssekretärin Elisabeth Zehetner und Landesrat Heinrich Dorner über den Fortschritt der Projekte. Der Ausbau erneuerbarer Energien und moderner Speichertechnologien ist entscheidend für Europas Wettbewerbsfähigkeit, Energiesicherheit und Klimaziele“, meinte in etwa Karl Nehammer.
Die Firma Püspök betreibt derzeit 114 Windkraftanlagen und mehreren großen Photovoltaik-Parks. „Mit dem Start unseres ersten Batteriespeicherprojekts schließen wir den Kreis unserer Super-Hybrid-Strategie und schaffen ein echtes Zukunftskraftwerk“, ist Püspök überzeugt. Nickelsdorf ist dabei erst der Anfang, weitere Kombinationskraftwerke in Gattendorf, Mönchhof und St. Andrä befinden sich bereits in Umsetzung und werden in den kommenden Monaten schrittweise in Betrieb gehen. Das Projekt läuft unter dem Programm REPowerEU, das darauf abzielt, Europas Abhängigkeit von Öl und Gas zu beenden, den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen und den privaten Sektor bei der Energiewende zu unterstützen.
Charlotte Titz
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.