Der Vorarlberger Josef Moosbrugger ist am Dienstagvormittag als Landwirtschaftskammer-Präsident wiedergewählt worden. Der 59-Jährige übt dieses Amt bereits seit 2018 aus, seine dritte Periode läuft neuerlich vier Jahre.
Moosbrugger bewirtschaftet mit seiner Familie einen Milchvieh-, Ackerbau- und Forstbetrieb. Zudem ist er seit 1999 auch Chef der Landwirtschaftskammer in Vorarlberg. Moosbrugger bedankte sich bei der Vollversammlung am Dienstag für das Vertrauen, das in ihn gesetzt werde. „Ich habe größten Respekt vor dieser Aufgabe. Die Wiederwahl werte ich als klares Zeichen des Zusammenhalts in einer Zeit, die auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene kaum herausfordernder sein könnte (...)“, sagte er. Als Beispiele für solche Herausforderungen nannte er unter anderem die Sparpläne der Bundesregierung und die Klimakrise.
Moosbrugger hat zwei Stellvertreter und eine Stellvertreterin, die am Dienstag ebenfalls bestätigt wurden: Landwirtin Irene Neumann-Hartberger, LK-Niederösterreich-Präsident Johannes Schmuckenschlager und LK-Wien-Präsident Norbert Walter.
„Kein Spalter“
„Josef Moosbrugger ist kein Spalter, sondern ein echter Zukunftsgestalter (...). Mit seiner authentischen, klaren und gleichzeitig diplomatischen Art konnte er in den vergangenen Jahren in entscheidendem Maße Zukunfts- und Entlastungsmaßnahmen initiieren, mitgestalten und zur Umsetzung verhelfen“, lobte LKÖ -Generalsekretär Ferdinand Lembacher in einer Aussendung. Auch der Bauernbund war unter den ersten Gratulanten. „Josef Moosbrugger kennt die tägliche Arbeit auf den Höfen, die steigenden Anforderungen, die Kostensituation, den Druck am Markt und die Sorgen vieler bäuerlicher Familienbetriebe (...). Wir freuen uns auf die weitere enge Zusammenarbeit“, sagte Bauernbund-Präsident Georg Strasser.
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