Liebe heilt die Seele

„Krone“-Leser sind Schutzengel für Tiere in Not

Steiermark
27.05.2026 11:00

Die Grazerin Renate Riedel konnte vor lauter Angst um ihre behinderten Katzen-Schützlinge gar nicht mehr schlafen. Die „Tierecke“ sieht nicht weg.

Katze „Helena“ wurde angefahren – und schwer verletzt in den Straßengraben geschmissen wie Müll. Kater „Cura“ fehlt der Unterkiefer – er wurde ihm weggeschossen. „Alan“ und „Youmika“ hatten das Pech, als (bei uns verbotene) Mode-Qualzucht „Scottish Fold“ auf die Welt zu kommen, was sie jetzt mit verkümmerten Ohren und verkrümmten Beinen büßen. Katze „Minouche“ fehlt ein Beinchen – es musste amputiert werden, weil ein Pfeil darin steckte. Die Katze war als Ziel missbraucht worden.

Und trotz allem haben diese geschundenen Tiere ihr Vertrauen in die Menschen wieder aufbauen können. Sie schnurren uns an, schmiegen sich an ihre Betreuer, scheinen zu wissen, dass sie in Sicherheit sind.

„Die Liebe heilt die Seele“ ist Renate Riedel sicher. Und die Steirerin muss es wissen. Vor elf Jahren hat sie das Schutzengeldorf der behinderten Katzen in Kalsdorf ins Leben gerufen und ist mit ihrem Team seither das, was der Name sagt: Schutzengel. Für Tiere, die misshandelt, gequält, vernachlässigt wurden. Die Windeln brauchen, medizinische Betreuung, Extra-Zuwendung und ganz viel Liebe. Und ihr Leben (jetzt) sichtlich trotzdem genießen. Dankbar, sagt Renate Riedel, „müssen sie uns aber nicht sein. Wir können nur wiedergutmachen, was ihnen andere Menschen angetan haben.“ Freilich sind derart beeinträchtigte Tiere nicht mehr vermittelbar, mehr als 30 leben derzeit im Schutzengeldorf zusammen und haben dort auch ihr Ableben.

Versorgung ist aufwendig und teuer
Doch das ist teuer. Richtig teuer. So teuer, dass Renate Riedel, die für ihr Herzblut und ihr unermessliches Engagement bereits mit dem Tierschutzpreis von Land und „Krone“ ausgezeichnet wurde, oft genug wegen der finanziellen Sorgen buchstäblich nicht schlafen kann. „Es ist einfach so viel. Wir haben natürlich wegen der Beeinträchtigungen der Tiere sehr, sehr hohe Tierarztkosten. Und auch die Versorgung ist aufwendig und teuer.“ Das Schutzengeldorf aufzugeben, das wäre niemals Option für sie. „Wohin mit den Tieren? Außerdem käme das keinesfalls jemals infrage. Die haben mehr als genug mitgemacht durch die Menschen.“

Das ist einer der Fälle, in denen die „Tierecke“ – dank der Hilfe unserer ganz besonderen Leser, die so ein großes Herz für Tiere haben – sofort eingesprungen ist. Leiterin Maggie Entenfellner: „Wir können sicher nicht wegsehen, wenn derart großartige Helfer selbst Hilfe brauchen. An den Tieren wurde ohnehin schon genug verbrochen.“

Als Soforthilfe wurden 5000 Euro überwiesen. Renate Riedel ist überwältigt: „Das ist so eine große Hilfe, ich hätte sonst im Moment einfach nicht weitergewusst.“ Bitte helfen Sie den armen Tieren weiterhin.

Bitte um Spenden
„Helfen können wir nur mit Ihrer Hilfe“

Die „Krone“ ist die einzige Zeitung, die mit der „Tierecke“ ein eigenes Ressort für das so wichtige Thema Tierschutz hat. „Und wir schreiben nicht ,nur’ über brennende Anliegen“, betont Leiterin Maggie Entenfellner. „Wir unterstützen auch in vielen Fällen Tierhalter, die völlig verzweifelt sind, weil sie etwa Veterinär- oder Futterkosten schlicht nicht aufbringen können.“

Spenden für „Freunde der Tierecke“

  • für Aktionen in ganz Österreich
  • IBAN: AT93 6000 0000 9211 1811
  • Ihre Spende ist steuerlich absetzbar

Und: „Wir helfen auch in großem Stil Vereinen, die so wertvolle Leistungen erbringen.“ Heuer wurde in der Steiermark auch erstmals ein großangelegtes Kastrationsprojekt durchgeführt, welches das elende Leid der Streunerkatzen mindert. Wer das möglich macht? Sie, liebe Leser! Dank Ihrer wertvollen Spenden. Danke – und bitte unterstützen Sie bitte die „Tierecke“ weiter.

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