Neue Enthüllungen!

So eklig-vulgär bedrängte Ex-Prinz Andrew Frauen!

Royals
26.05.2026 09:59

Neue Ekel-Vorwürfe gegen Andrew Mountbatten-Windsor! Der ehemalige Prinz Andrew soll, entgegen der feinen britischen Art, Frauen jahrelang mit vulgären Sprüchen und grenzüberschreitendem Verhalten bedrängt haben.

Der britische Autor Andrew Lownie erhebt in seinem Buch „Entitled: The Rise and Fall of the House of York“ brisante Anschuldigungen gegen den Bruder von König Charles III. Demnach soll Andrew Frauen gerne mit geschmacklosen und sexuell anzüglichen Kommentaren „beglückt“ haben.

Der Autor hatte ein Beispiel parat: „Seine Anmache war: ,Wie fühlt es sich an, den königlichen Sch**** (vulgäres Wort für das männliche Geschlechtsteil) an deinem Oberschenkel zu spüren?‘“, so Lownie im Gespräch mit US-Medien.

Kein Gentleman:
Kein Gentleman:(Bild: AP/Kirsty Wigglesworth)

Demütigende Szenen an Bord eines Flugzeugs?
Doch damit nicht genug! Laut Lownie soll sich Andrew auch gegenüber einer Flugbegleiterin völlig unangemessen verhalten haben.

Als die Frau ihm höflich die Hand reichen wollte, habe der Royal sich demonstrativ zu ihr umgedreht, sein Becken gegen sie gedrückt und dabei einen Golfschwung angedeutet.

Laut Lownie gibt es „unzählige Geschichten“ über Andrews unangenehmes Verhalten. Der Ex‑Royal fühle sich offenbar dazu berechtigt – und scheine  Gefallen daran zu finden, Frauen in Verlegenheit zu bringen.

Neue Ermittlungen erschüttern den Ex-Royal
Britische Medien berichten zeitgleich von Ermittlungen wegen angeblich unangemessenen Verhaltens bei den berühmten Royal-Ascot-Pferderennen. Eines der wichtigsten royalen Ereignisse im Jahr.

Ein mutmaßlicher Vorfall soll sich 2002 ereignet haben – ausgerechnet im Jahr des goldenen Thronjubiläums von Queen Elizabeth II.

Die Polizei von Thames Valley bestätigte laufende Untersuchungen. Details des Fehlverhaltens wollten die Behörden jedoch nicht nennen. Ein Sprecher erklärte lediglich, man verfolge „alle vernünftigen Ermittlungsansätze“.

Unter Druck: Andrew Mountbatten-Windsor steht wegen mutmaßlich unangemessenen Verhaltens beim ...
Unter Druck: Andrew Mountbatten-Windsor steht wegen mutmaßlich unangemessenen Verhaltens beim Royal Ascot im Fokus polizeilicher Ermittlungen.(Bild: PPS/www.PPS.at)

Jahrelange Freundschaft mit Epstein
Eines wird zunehmend klar: Für den Ex‑Prinzen wird es enger, je mehr dieser Vorfälle öffentlich werden.

Andrew Mountbatten-Windsor, der zweite Sohn von Queen Elizabeth II. und jüngere Bruder von König Charles, war jahrelang mit dem US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein befreundet. Abstreiten kann er da schon lange nichts mehr! Den Beweis lieferten zuletzt die von den USA veröffentlichten Epstein-Files, die zahlreiche Fotos von Andrew in kompromittierenden Situationen zeigten.

Eines der Fotos von Ex-Prinz Andrew zeigt ihn am Schoß von Frauen, während Epstein-Vertraute ...
Eines der Fotos von Ex-Prinz Andrew zeigt ihn am Schoß von Frauen, während Epstein-Vertraute Ghislaine Maxwell über ihm steht.(Bild: APA/AP/U.S. Department of Justice)

Dabei wird nicht vergessen: die jahrelangen Vorwürfe von Virginia Giuffre, die Andrew beschuldigte, sie missbraucht zu haben. Das Foto, auf dem er den Arm um die junge Frau legt, ging um die Welt. Am Ende einigte sich Andrew außergerichtlich – für eine Millionensumme, deren Herkunft bis heute ungeklärt ist.

Giuffre bekräftigte ihre Anschuldigungen später in einer Biografie, bevor sie sich das Leben nahm. Eine öffentliche Entschuldigung erhielt sie von Andrew nie, ebenso wenig zeigte er Mitgefühl für andere Betroffene.

Ex-Prinz Andrew, Virginia Giuffre und Ghislaine Maxwell
Ex-Prinz Andrew, Virginia Giuffre und Ghislaine Maxwell(Bild: AFP/HANDOUT)

Charles zieht nach Jahren die Reißleine
Nach seinem peinlichen TV‑Interview 2019, in dem er sich mit absurden Ausreden („Ich war bei Pizza Express“) verteidigte, verlor Andrew auf Geheiß seiner Mutter zunächst „nur“ seine militärischen Titel und Schirmherrschaften. Doch König Charles zog Ende 2024 endlich die bitter nötige Reißleine: Weg waren der Prinzentitel, der York‑Titel, alle Orden – und sein königliches Zuhause in Windsor.

Andrew wurde zum Bürgerlichen Andrew Mountbatten‑Windsor degradiert und in die Abgeschiedenheit einer kleinen Farm in Sandringham abgeschoben.

Der König versorgt seinen Bruder in Sandringham, während er polizeilichen Ermittlungen nicht im ...
Der König versorgt seinen Bruder in Sandringham, während er polizeilichen Ermittlungen nicht im Wege steht.(Bild: AFP/PETER NICHOLLS)

Kommt jetzt alles ans Licht?
Ruhe kehrte trotzdem nicht ein. Konnte sie auch nicht – denn aufgearbeitet war und ist so gut wie nichts. Die Epstein‑Files legten offen, dass Andrew in einem Sumpf aus fragwürdigen Kontakten und möglichen Verstrickungen steckte. Im Februar, ausgerechnet an seinem 66. Geburtstag, stand schließlich die Polizei vor der Tür und nahm ihn fest. Nicht wegen Sexualdelikten, sondern weil die Unterlagen nahelegen, dass er Epstein interne Informationen aus seiner Zeit als britischer Handelsbeauftragter zugespielt haben soll.

Nebenbei kam ans Licht: Seine Ex‑Frau Sarah Ferguson soll regelmäßig bei Epstein um Geld gebettelt, sich Flüge bezahlen lassen und ihn sogar nach seiner ersten Haftstrafe besucht haben.

Andrew nach seiner Verhaftung an seinem 66. Geburtstag beim Verlassen der Aylsham Police Station
Andrew nach seiner Verhaftung an seinem 66. Geburtstag beim Verlassen der Aylsham Police Station(Bild: APA-Images / REUTERS / Phil Noble)

Während Andrew stundenlang auf der Polizeistation saß, durchsuchten Ermittler seine Wohnsitze. Was sie fanden, bleibt (noch) unter Verschluss. Ermittelt wird seither jedenfalls intensiv. Es gilt ein Aufruf an Opfer, sich zu melden und Aussagen zu machen. Die Behörden machen jetzt ernst – und wollen alles über Andrew ans Licht bringen.

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