Die Zahl der tödlichen Lkw-Unfälle ist im Vorjahr im Land Salzburg stark gestiegen: Sechs Menschen verloren bei Kollisionen mit Lkw ihr Leben. Das sind vier Tote mehr als im Jahr 2024.
Österreichweite starben 2025 73 Menschen bei Verkehrsunfällen mit Lkw. In Salzburg stieg die Zahl der Todesopfer um vier auf sechs Menschen. Damit war in Salzburg jeder vierte Verkehrstote im Vorjahr die Folge einer Kollision mit einem Lkw.
Der VCÖ hat die Daten der Statistik Austria ausgewertet und fordert nun Maßnahmen, um die Zahl schwerer Lkw-Unfälle zu senken. Denn jeder 14. Unfall eines Lkw mit Personenschaden verläuft tödlich. Die Organisation fordert mehr Lkw-Kontrollen sowie die Nachrüstung von Lkw mit Assistenzsystemen. Zudem sei auch die Verlagerung von Gütern auf die Schiene und eine insgesamt bessere Logistik wichtig.
Aufgrund ihrer Masse sind Lkw oft ein tödlicher Unfallgegner. Während Lkw in Salzburg bei 2,8 Prozent der Verkehrsunfälle mit Personenschaden beteiligt waren, ist der Anteil der Lkw an den tödlichen Verkehrsunfällen mit 25 Prozent fast neunmal so hoch, wie die VCÖ-Analyse zeigt. Wenn es zu einem Unfall mit einem Lkw kommt, dann ist das Risiko fataler Folgen sehr hoch. Beteiligung heißt nicht, dass die Unfälle von Lkw verursacht wurden, betont der VCÖ.
Im Bundesländer-Vergleich hatte laut VCÖ Niederösterreich im Vorjahr mit 25 die mit Abstand höchste Opferzahl durch Lkw-Unfälle. Salzburg hatte nach Oberösterreich, Steiermark und Tirol die fünfthöchste Zahl an Todesopfern.
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