Immer mehr Details werden zum erschütternden Mord an einer 59-jährigen Steirerin im Bezirk Weiz bekannt. Ihr Ehemann (64) hatte die Tat ja am Mittwoch Verwandten gestanden – zugetragen hat sie sich aber wohl schon am Sonntag. Die Waffe besaß der Mann illegal.
Noch immer erschüttert der Mord an einer 59-jährigen Steirerin ganz Österreich. Am Mittwoch wurde ihre Leiche in einem abgelegenen Familienhaus in der Gemeinde Gersdorf an der Feistritz im Bezirk Weiz gefunden – wir haben berichtet. Dringend tatverdächtig: ihr Ehemann (64), der die Tat Verwandten am Telefon gestand, die darauf die Polizei riefen.
Aktueller Ermittlungsstand
Die Tat selbst dürfte sich jedoch schon einige Tage davor abgespielt haben: Laut aktuellem Ermittlungsstand der Polizei ist davon auszugehen, dass der 64-Jährige seine Gattin bereits am Sonntag getötet hatte. Am Tatort konnte auch die mutmaßliche Tatwaffe, ein Kleinkalibergewehr sichergestellt werden – der Verdächtige hat es offenbar illegal besessen.
Verhört konnte der Mann jedoch noch nicht werden. „Da der Mann offensichtliche Verletzungen – offenbar aufgrund eines Suizidversuchs – aufgewiesen hatte, wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert und ist derzeit nicht vernehmungsfähig“, berichtet die Polizei.
Von der Staatsanwaltschaft Graz wurde ein Sachverständiger für Schusswaffen bestimmt sowie die Obduktion des Opfers angeordnet. Die Ermittlungen zum Tatmotiv sowie die Spurensicherung am Tatort sind laut Polizei noch nicht abgeschlossen.
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