Statt Hörsaal

Wissenschaftler gingen drei Tage lang ins Pub

Salzburg
21.05.2026 09:00

Barhocker statt Hörsaal: Wissenschaftler von allen vier Salzburger Universitäten gaben jetzt bei einem Getränk und entspannter Stimmung informative Einblicke in ihre Arbeit. „Forschung sollte sich auch öffnen“, so der einhellige Tenor. Die Pub-Abende wurden geradezu gestürmt. 

Was unterscheidet eine menschliche Sehne von einem Zahnriemen im Auto?“, fragte Herbert Tempfer von der Paracelsus-Uni in die Runde und zog mit seiner kurzweiligen Präsentation alle in seinen Bann. „Es ist unsere Verpflichtung, auch außerhalb der wissenschaftlichen Blase aktiv zu sein“, sagt der Forscher, der komplexe Themen in nur wenigen Minuten präsentieren kann.

Herbert Tempfer, Forscher an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität
Herbert Tempfer, Forscher an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität(Bild: PMU)

Spannende Einblicke in entspannter Atmosphäre gab auch die Historikerin Lena Oetzel von der Uni Salzburg. Sie beschäftigt sich mit Friedensstiftung in der frühen Neuzeit. Ihr Rat bei aktuellen Konflikten: „Geschichte als Werkzeug-Kasten verwenden.“

Die Genetikerin Natalia Nunes holte „Pint of Science“ mit einer Gruppe Freiwilliger nach Salzburg. Bei der bereits vierten Auflage des Formats mit Unterstützung des Comedy-Kollektivs Alpine Fools waren erstmals Forscher aller vier Salzburger Universitäten (Uni, PMU, Mozarteum und Fachhochschule) an Bord. Die Veranstaltungen an drei Tagen waren großteils ausverkauft.

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