Nach BSK-Aus

„Aufstieg in die Regionalliga? Wäre reizvoll!“

Sport
20.05.2026 20:00

Mit dem Regionalliga-Aus des Bischofshofen Sportklub 1933 steht fest: Es gibt einen dritten Aufsteiger aus der Salzburger Liga in die neue Nordliga. Die „Krone“ hat sich bei den drei Kandidaten umgehört, die infrage kommen. 

Seit Dienstagabend ist es offiziell: Der Bischofshofen Sportklub 1933 darf in der kommenden Saison nicht in der neuen Regionalliga Nord spielen. Das steht mit dem Beschluss des Salzburger Fußballverbandes fest. Damit gibt es einen dritten Aufsteiger aus der Salzburger Liga neben dem SV Grödig und dem UFC Hallein, die dem Rest der Liga bereits enteilt sind. 

„Die Chance hast du nicht oft“
Aktuell hat der SV Bürmoos die besten Chancen auf diesen dritten Platz. „Ein Aufstieg in die Regionalliga wäre natürlich reizvoll. Die Chance hast du als Verein, wie wir es sind, nicht oft“, sagt Präsident Robert Eckschlager. Die Mannschaft habe bereits untermauert, dieses Abenteuer zu wagen – zu den gleichen Konditionen wie bisher. Eckschlager will keine finanziellen Abenteuer eingehen und hat sportlich, trotz der Möglichkeit, auch gewisse Restzweifel. „Wir werden vom ersten Spieltag gegen den Abstieg spielen. Sportlich kann es natürlich auch ein Desaster werden“, sagt der Jurist. 

Bürmoos hat aktuell die besten Chancen auf den dritten Platz in der Salzburger Liga.
Bürmoos hat aktuell die besten Chancen auf den dritten Platz in der Salzburger Liga.(Bild: Andreas Tröster)

Eine Entscheidung soll nun am kommenden Pfingstsonntag fallen – gemeinsam. „So einen Schritt muss schließlich der gesamte Verein mittragen“, erklärt Eckschlager. 

Aktuell die zweitbesten Chancen hat die TSU Bramberg. Die Pinzgauer haben sieben Zähler Rückstand auf Bürmoos. „Wir haben noch keine finale Entscheidung getroffen“, erklärte Obmann Martin Innerhofer. Die Tendenz beim Tabellenvierten geht aber wohl Richtung Absage, auch wenn es eine Hintertür gibt. 

Die Bramberger sind aktuell auf dem vierten Tabellenplatz.
Die Bramberger sind aktuell auf dem vierten Tabellenplatz.(Bild: Andreas Tröster)

„Wir bräuchten natürlich alle an Bord“
Beim UFC Siezenheim, aktuell acht Punkte hinter Bürmoos, ist die Sache wieder ein bisschen anders. Am Donnerstag kommt es noch zu einer Vorkomissionierung des Platzes. Dieser müsste vermutlich um 1,70 Meter breiter werden, um für die Nordliga zugelassen zu werden. Fällt diese positiv aus, hat die Mannschaft das letzte Wort. „Wir bräuchten natürlich alle an Bord“, sagt Rene Wanner, der sportliche Leiter. 

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