Bundesliga startet

„Tennis-Comeback? Es war schon brutal emotional“

Tennis
20.05.2026 09:30

Tennisspielern Arabella Koller steht nach zehnmonatiger Pause wieder auf dem Platz. Am Wochenende startet die österreichische Bundesliga, wo die 25-Jährige für Titelverteidiger Ried aufschlägt. Herren-Vorjahreschamp STC Team Salzburg muss indes auf seine Nummer eins bangen. 

Die Leidenszeit hat Salzburgs Tennis-Ass Arabella Koller endgültig überwunden. Zehn Monate schlug sich die 25-Jährige mit einer hartnäckigen Knieverletzung und einer Gastritis herum. Die Durststrecke selbst beschrieb sie kürzlich in einem „Krone“-Interview als den „härtesten Kampf“ ihrer Karriere. Seit einigen Tagen steht Koller nun aber wieder auf dem Platz. Wenn auch auf dem eher ungeliebten sandigen Untergrund. Beim Turnier in Klagenfurt war die Salzburgerin stark.

„Das ist das Ergebnis von harter Arbeit“
In Dietach holte sie bei ihrer Rückkehr sogar gleich den Turniersieg. „Es war schon brutal emotional. Nach meinem ersten Sieg bei meinem Comeback bin ich komplett in Tränen ausgebrochen“, schilderte sie die Ereignisse, die meist schmerzfrei funktionierten. „Ab und an sind sie schon noch da. Bei den Spielen geht es aber schon richtig gut. Das ist das Ergebnis von harter Arbeit“, schilderte Koller. Für den bayerischen Zweitligisten Taufkirchen schlug sie zuletzt ebenso auf. Am Wochenende steht schließlich auch die Rückkehr in die österreichische Bundesliga an.

„Ich brauche jetzt so viele gute Spiele, wie es geht. Das Selbstvertrauen für internationale Auftritte kann man sich nur so holen“, blickt sie mit Freude auf den Auftakt mit Ried. Bei den Oberösterreicherinnen kämpft sie dabei gemeinsam mit Salzburg-Kollegin Tijana Zlatanovic um Sätze. Und trifft dabei am Sonntag auf Mödling, wo mit Karolin Kirchtag ebenso eine Salzburgerin im Kader steht. Betina Stummer geigt indes bei den Linzerinnen auf.

Titelverteidiger als „Außenseiter“ im Titelkampf
Bei den Herren startet das STC Team Salzburg am Samstag (11) gegen Hard auf eigener Anlage als Titelverteidiger ins Geschehen. Die Volksgärtner setzen sich in dieser Saison das Halbfinale als Ziel. „Wir sehen uns im Titelkampf als Außenseiter“, sagt Mannschaftsführer Valentin Snobe.

Das STC Team Salzburg feierte in der vergangenen Saison den Gewinn des Meistertitels in der ...
Das STC Team Salzburg feierte in der vergangenen Saison den Gewinn des Meistertitels in der Bundesliga.(Bild: Andreas Tröster)

Zum einen seien Strassburg und Mauthausen breiter aufgestellt. Zum anderen ist noch unklar, ob sich bei Filip Misolic, die Nummer eins der Équipe, ein Einsatz im Grunddurchgang ausgeht. Diesen braucht es aber, damit Österreichs zweitbester Spieler in der Weltrangliste in der K.-o.-Phase aufschlagen kann. Der Steirer ist aktuell auf dem Weg zurück nach einer Fußverletzung. „Seine Profikarriere geht absolut vor“, betont Snobe.

„Wir vereinen die besten Salzburger“
Ähnliches gilt zumindest für dieses Wochenende auch für Lukas Neumayer. Der kämpft aktuell in Paris um die Qualifikation für den Hauptbewerb der French Open. „Wir drücken ihm die Daumen, dass er am ersten Spieltag noch nicht für uns aufläuft“, sagte der Kapitän mit einem leichten Augenzwinkern. Lokalmatadore gibt es im STC-Kader dennoch einige. „Wir vereinen die absolut besten Salzburger Spieler“, sagt Snobe.

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