Mega-Erfolg für Popstar Shakira: Nach jahrelangem Steuer-Streit mit den spanischen Behörden hat die Sängerin jetzt vor Gericht gewonnen – und kassiert offenbar 60 Millionen Euro vom Finanzamt zurück!
Wie das spanische Magazin „¡Hola!“ berichtet, hob das spanische Gericht sämtliche Steuerforderungen und Strafen gegen die Musikerin für das Jahr 2011 auf. Der Vorwurf: Shakira soll damals ihren steuerlichen Wohnsitz in Spanien gehabt und dort ihr weltweites Einkommen versteuern müssen. Doch genau das konnte die Steuerbehörde laut Urteil nicht beweisen.
Nicht steuerpflichtig
Das Finanzamt hatte insgesamt mehr als 55 Millionen Euro von der Sängerin gefordert – inklusive Strafen und zusätzlicher Zahlungen. Laut Shakiras Anwälten seien sogar rund 60 Millionen Euro über Jahre hinweg blockiert worden.
„Unter dem Vorwand von Steuerschulden, deren Nichtexistenz gerichtlich nachgewiesen wurde, behielt die spanische Steuerbehörde jahrelang unrechtmäßig 60 Millionen Euro von Shakira ein - Gelder, die genau dem Betriebskapital und den Ausgaben ihrer Welttournee entsprachen. Mit diesem Urteil ordnet das Gericht die vollständige Rückzahlung dieses Betrags an die Sängerin an, zuzüglich der entsprechenden Zinsen und der vollen Erstattung der ihr entstandenen exorbitanten Anwaltskosten“, erklärte ihr Anwaltsteam.
Das Gericht stellte jetzt klar: Shakira hielt sich 2011 nicht lange genug in Spanien auf, um dort steuerpflichtig zu sein. Die Sängerin war damals auf großer Welttournee und gab über 100 Konzerte in Dutzenden Ländern.
Streit dauerte acht Jahre
Auch die Argumentation der Behörden, ihre Beziehung zu Fußballstar Gerard Piqué habe automatisch eine steuerliche Ansässigkeit in Spanien bedeutet, wies das Gericht deutlich zurück.
Für Shakira endet damit ein erbitterter Rechtsstreit nach acht Jahren. Ihre Anwälte sprechen sogar von einer „unfairen Verfolgung“ durch die spanischen Steuerbehörden. Neben der Rückzahlung droht dem Staat nun auch die Übernahme der hohen Gerichtskosten.
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