Rollstuhlsportler Thomas Geierspichler startet am Donnerstag im schweizerischen Arbon in die neue Saison. Schlechte Wetterprognosen sorgen beim Salzburger für wenig Begeisterung. Für zusätzlichen Ärger sorgt die Absage der Para-Leichtathletik-Europameisterschaften.
Thomas Geierspichler startet am Donnerstag in Arbon schon beinahe traditionell in der Schweiz in die neue Wettkampfsaison. In den kommenden beiden Wochen stehen drei Bahnmeetings auf dem Programm. Der Salzburger konzentriert sich dabei voll auf die 400 Meter. „Darauf lege ich bis zu den Paralympics 2028 in Los Angeles meinen absoluten Fokus“, sagt Geierspichler.
Wenig Freude bereiten ihm die Wetterprognosen. „Die Autofahrt war total verregnet, teilweise lag Schnee auf der Motorhaube“, erzählt der Salzburger. Kälte, Regen und Wind seien für ihn als Tetraplegiker „der Endgegner“. Mit Ironie ergänzt er: „Ich bin gespannt, ob zuerst die Ziellinie oder der Frühling kommt.“ Die ersten Rennen dienen auch dazu, Material und Setup weiterzuentwickeln. Im Sommer bekommt Geierspichler einen neuen Rennrollstuhl.
Für Ärger sorgt die Absage der Para-Leichtathletik-EM. Für die Titelkämpfe fand sich kein Veranstalter. „Das ist sehr schade für den paralympischen Sport und ein Armutszeugnis“, sagt Geierspichler. Damit gibt es heuer kein internationales Großereignis für die Paraathleten.
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