Pünktlich zu den Eisheiligen kehrte in Teilen Österreichs der Winter zurück. In Tirol etwa schneite es in der Nacht auf Dienstag und am Vormittag stellenweise bis ins Tal herab. Am Arlbergpass galt sogar Schneekettenpflicht für Lastwagen. Noch ist der Spuk nicht vorbei. Obstbauern müssen – etwa im Wald- und Mühlviertel – vor Frost bangen.
Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia – die fünf Eisheiligen werden heuer ihrem Namen wieder mehr als gerecht. Pünktlich zu Mamertus am Montag kam etwa in Tirol der ersehnte Niederschlag – zunächst in Form von Regen. Stellenweise hatte es wochenlang keinen Regen gegeben, insbesondere den Landwirten machte die Trockenheit zu schaffen.
Weiße Gipfel und Flocken bis ins Tal
Mit der Schlechtwetterfront – die in diesem Fall etwas Gutes an sich hat – kam auch ein Temperatursturz. Insbesondere im Bergland kehrte in der Nacht auf Dienstag der Winter zurück. Die Gipfel sind weiß. Doch Schneefall gab es nicht nur in höheren Lagen, sondern herab bis ins Tal, große Flocken waren am Dienstagvormittag etwa in Ehenbichl im Außerfern (864 Meter) zu sehen. Oder in Längenfeld im Ötztal (beide Orte siehe Video oben).
Winterlich war es stellenweise sogar auch wieder auf den Straßen. Am Arlbergpass meldete der ÖAMTC in der Früh und am Vormittag sogar Schneekettenpflicht für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen.
Sternenklare Nacht bringt teilweise Frost
Wie geht es am Dienstag (Pankratius) wettertechnisch in Österreich weiter? Zunächst bleibt es oft trüb und regnerisch. „Der Niederschlagsschwerpunkt verschiebt sich in den Süden bei einer Schneefallgrenze von teils unter 1000 Meter Seehöhe. Nach und nach zieht die dichte Bewölkung nach Osten ab und es zeigt sich bis zum Abend in ganz Österreich die Sonne“, heißt es vonseiten der GeoSphere Austria. In der Nacht gebe es da und dort noch ein paar Restschauer an der Alpennordseite. Teils könnte es sternenklar werden.
Und das wiederum bedeutet nichts Gutes für die Obstbauern: „Es wird inneralpin und im Wald- und Mühlviertel frostig“, so die Meteorologen.

Sonne am Mittwoch, dann folgt wieder Regen
Am Mittwoch (Servatius) überwiege am Vormittag der Sonnenschein. „Ab der Mittagszeit etwa ziehen jedoch aus Norden einige Wolken ins Land, sodass sich die Sonne am Nachmittag seltener zeigt“, so die GeoSphere weiter.

Aus heutiger Sicht wird es dann am Donnerstag (Bonifatius) und am Freitag (Sophia) wieder nass. Es überwiegen die Wolken und es regnet verbreitet.
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