„Sonderbare Blitze“

Auch „Apollo 11“-Astronauten berichteten von UFOs

Ausland
12.05.2026 11:03
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die USA veröffentlichten zuletzt „streng geheime“ UFO-Akten. Dazu gehören auch Beobachtungen der „Apollo 11“-Crew. Schon 1969 berichteten die Astronauten von „ungewöhnlichen Objekten“, die sie gesehen haben. 

Mit der Veröffentlichung der UFO-Akten wollte US-Präsident Donald Trump für „absolute Transparenz“ sorgen. Über 160 Fotos und Dokumente sind nun online aufrufbar. Auch Teile des Debriefing der Apollo 11-Astronauten wurden öffentlich gemacht. Diese waren bisher nicht öffentlich bekannt.

Crew berichtet von „ungewöhnlich großem Objekt“
Eines der veröffentlichten Schriftstücke enthält Dialoge zwischen der Apollo-Crew, in der sie über „ungewöhnliche Phänomenen“ berichten. „Das erste Ungewöhnliche, das wir sahen, war am ersten Tag und sehr nahe am Mond. Es war ziemlich groß, also haben wir das Fernglas darauf gerichtet“, sagte Edwin „Buzz“ Aldrin. Die Astronauten gingen zuerst davon aus, dass es sich um die S-IVB-Stufe der Saturn-V-Rakete handeln könnte. Als sie jedoch bei der Bodenkontrolle nachfragten, wurde klar, dass das nicht stimmen konnte.  Denn diese war zu dem Zeitpunkt etwa 10.000 Kilometer entfernt. Das Objekt, das die Crew gesehen hatte, musste viel näher sein.

Die Astronauten konnten nicht herausfinden, was das „ungewöhnliche Objekt“ tatsächlich war.
Die Astronauten konnten nicht herausfinden, was das „ungewöhnliche Objekt“ tatsächlich war.(Bild: US Department Of War/NASA)
Die Astronauten mehrerer Apollo-Missionen berichteten von ungewöhnlichen Objekten.
Die Astronauten mehrerer Apollo-Missionen berichteten von ungewöhnlichen Objekten.(Bild: Krone KREATIV/US Department Of War/NASA)

„Seltsame Lichtblitze“
Auch sonst sahen die Crew-Mitglieder immer wieder „alle möglichen kleinen Objekte“. In der zweiten Nacht habe er seltsame Lichteinstrahlungen gesehen, so Aldrin. „Ich konnte mir nicht erklären, warum mein Auge diese Blitze gesehen hat“, sagte er.

Astronaut verwirrt von „optischer Täuschung“
Als sich die Crew auf den Rückweg zur Erde begab, machte sie eine weitere interessante Beobachtung. Es sah so aus, als würde der Mars an einer Stelle stehen, „wo er nicht sein sollte“, so einer der Astronauten. „Das war offensichtlich eine Art optische Täuschung“, erklärte er seinen Kollegen das, was er gesehen hatte.

Das Pentagon veröffentlichte auch ein Bild der Apollo 17-Mission, das drei helle Lichter in ...
Das Pentagon veröffentlichte auch ein Bild der Apollo 17-Mission, das drei helle Lichter in Dreiecksformation über der Mondoberfläche zeigt.(Bild: US Department Of War/NASA)

Auch auf Apollo 17-Mission „seltsame Beobachtungen“
Die Beobachtungen der Apollo 11-Crew waren nicht die Einzigen, die während eines Raumfahrtprojekts gemacht wurden. Auch auf der Apollo 17-Mission im Jahr 1972 wurden besondere Erscheinungen dokumentiert. Die vier Astronauten, die damals den Mond betreten haben, sprachen etwa von „blinkenden Lichtern“, die den Himmel „wie am 4. Juli“ erleuchtet hätten. Die Apollo 17 war die neunte und letzte bemannte US-Mission zum Mond im Rahmen des Apollo-Programms.

Viele sehen „Ablenkungsmanöver“ in UFO-Akten
Kritiker sahen in der Veröffentlichung der UFO-Akten ein Ablenkungsmanöver von Trumps politischen Problemen. Dazu gehören etwa der Militäreinsatz der USA gegen den Iran und der öffentliche Druck, weitere Dokumente im Zusammenhang mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein freizugeben.

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