Da sind es nun also an die 40 Prozent der Wiener Pflichtschüler, die muslimischen Glaubens sind. Aber immerhin seien auch noch 36 Prozent Christen dabei, lässt uns eine Frau Andrea Prinz, ihres Zeichens verantwortlich für das Schulwesen im Erzbischöflichen Ordinariat, wissen.
EINERSEITS heißt es nun lakonisch, dass das eben eine Folge des demographischen Wandels in Österreich sei. Die Zuwanderung von Hunderttausenden Menschen aus muslimischen Ländern und deren vergleichsweise größerer Kinderreichtum hätten eben dazu geführt.
ANDERERSEITS muss man schon anmerken, dass dieser demographische Wandel nicht gottgewollt war, sondern gewissermaßen die Folge einer völlig verfehlten und mindestens grob fahrlässigen Migrationspolitik ist.
Und diese Migrationspolitik war nur möglich, weil wichtige gesellschaftliche Kräfte, wie eben auch die christlichen Kirchen, diese geduldet, wenn nicht gar gefördert und die damit verbundenen Probleme verharmlost haben.
Die Stellungnahme eben besagter Frau Andrea Prinz ist ein bezeichnendes Beispiel für diese Form von Verharmlosung: Es würden ja ohnedies noch 36 Prozent christliche Schüler die Wiener Pflichtschulen besuchen, meint sie. Und verschweigt dabei, dass davon gerade noch 17 Prozent katholische Schüler sind. Die anderen sind weitgehend orthodoxe Christen, stammen also ebenso aus Migranten-Familien ...
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