Die USA haben erste Akten zu unbekannten Flugobjekten (UFOs) freigegeben. Veröffentlicht wurden 160 Fotos und weitere Dokumente auf der Seite des Verteidigungsministeriums.
„Diese Akten, die der Geheimhaltung unterlagen, haben lange Zeit berechtigte Spekulationen angeheizt – es ist Zeit, dass das amerikanische Volk sie selbst zu sehen bekommt“, erklärte Verteidigungsminister Pete Hegseth.
Auf einer Reihe von Bildern, die teils vom US-Militär stammen, sind Schatten am Himmel zu sehen. So dokumentierte die US-Armee in diesem Jahr über Nordamerika ein „unbekanntes Luftphänomenen (UAP)“ – ein längliches Objekt vor schwarzem Hintergrund. Das Indopazifik-Kommando der USA machte 2024 eine Aufnahme eines „Fußball-ähnlichen Objekts“ in Japan.
Mehrere Vorfälle beschrieben
Eine weitere Akte dokumentiert einen Vorfall aus dem Jahr 2023. Dabei beschrieben drei Teams von Spezialagenten der US-Bundespolizei unabhängig voneinander „orangefarbene ,Kugeln‘ am Himmel, aus denen kleinere rote ,Kugeln‘ austraten oder abgeschossen wurden“.
Die Dokumente reichen bis in die 1940er-Jahre zurück. Eine Akte vom Dezember 1947 enthält eine Reihe von Berichten zu „fliegenden Untertassen“.
Kritiker vermuten Ablenkung von Epstein-Skandal
US-Präsident Donald Trump hatte die Veröffentlichung im Februar angekündigt und mit dem „enormen Interesse“ der Öffentlichkeit begründet. Kritiker werfen dem Präsidenten vor, damit von heiklen Themen wie dem Iran-Krieg oder dem Skandal um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ablenken zu wollen, dessen Akten die Regierung nur unter Druck des Kongresses teilweise freigegeben hatte.
Trump hatte zuvor dem früheren Präsidenten Barack Obama vorgeworfen, „geheime Informationen“ über Außerirdische preisgegeben zu haben. Obama hatte im Februar in einem Podcast auf die Frage nach der Existenz von Außerirdischen im Scherz geantwortet: „Es gibt sie, aber ich habe sie nicht gesehen.“ Nach einigem Wirbel in Online-Netzwerken relativierte Obama diese Aussage.
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