Der mit Spannung erwartete Salzburger Prozess um den Gnigler Todesschützen wird am Montag ab 9 Uhr fortgeführt. Der 66-jährige Wolfgang W. hatte auf seinem Anwesen im Vorjahr einen Einbrecher ertappt und erschossen. Heute, Montag, soll es ein Urteil geben.
„Das war mit Sicherheit der schlimmste Tag in meinem Leben. Ich wollte ihn nicht töten“, meinte der Angeklagte beim Prozessauftakt vor dem Geschworenengericht, das die Frage klären muss, ob es Notwehr oder Mord war.
Eindringling erschossen
Der Todesschütze hatte im Juli 2025 auf seinem Anwesen in Salzburg-Gnigl zwei ungarische Einbrecher erwischt, seine Pistole gezogen und einen der Eindringlinge erschossen.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Schützen eiskalten Mord vor. Der Angeklagte habe zu keinem Zeitpunkt sein Leben verteidigen müssen. Verteidiger Kurt Jelinek konterte, dass Wolfgang W. „nicht töten“ wollte.
„Angst und Panik“
Beim Auftakt hatte sich W. bereits in Widersprüche verstrickt. Er habe „Angst und Panik“ bekommen, als er die Einbrecher bemerkte, gab der Todesschütze zu Protokoll. Heute, Montag, wird der Prozess am Landesgericht fortgeführt. Auch das Urteil wird erwartet.
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