Top-Rückhalt, aber:

Lustenau-Leihgabe muss im Austria-Derby zuschauen

Fußball National
06.05.2026 19:25

Für Austria-Salzburg-Keeper Simon Nesler-Täubl wird das Zweitliga-Duell mit Austria Lustenau am Freitag eine ganz besondere Partie. Der 21-Jährige steht bis 2027 bei Grün-Weißen unter Vertrag, ist diese Saison an die Violetten aus der Mozartstadt verliehen. Dort avancierte er zur klaren Nummer eins, bestritt bis auf ein Spiel alle Matches, hielt dabei zehnmal die Null. Dennoch muss er jetzt wohl zusehen.

Austria Salzburgs Standard-Goalie Simon Nesler-Täubl wird am Freitag gegen Lustenau nicht spielen. Damit will ihn Sportdirektor Roland Kirchler aus der Schusslinie nehmen. Hintergrund: Der 21-jährige Schlussmann steht bis 2027 bei Austria Lustenau unter Vertrag und wurde diese Saison an Salzburg verliehen. Dort etablierte er sich als unumstrittene Nummer eins, bestritt bis auf ein Spiel alle Matches, hielt dabei zehnmal die Null. Nur acht Gegentore kassierten die Mozartstädter im Frühjahr. Das zeigt, wie schwer die Salzburger Abwehr für Lustenau zu knacken sein wird.

Für den Youngster war der Wechsel nach Salzburg Gold wert – sowohl aus sportlicher als auch persönlicher Sicht: „Ich bin viel selbstständiger geworden.“

Rückkehr wohl ergebnisabhängig
Mit einem Sieg wären die Grün-Weißen Meister und indirekt damit auch der Salzburg-Keeper, der im Sommer zur Vorarlberger Austria zurückkehrt. Aber angeblich nur dann, wenn Lustenau nicht aufsteigt. Ansonsten soll er weiter an Salzburg verliehen werden.

Bank statt Kasten
Genau darin sieht Sportdirektor Kirchler das Dilemma. Um möglichen Unstimmigkeiten aus dem Weg zu gehen, soll der Keeper auf der Bank sitzen und dafür Manuel Kalmann im Tor stehen. Offenbar ein „Machtwort“ des Sportdirektors. Gegenüber der „Krone“ bestätigte Nelser-Täubl, dass er am Dienstag erfahren hatte, dass er nicht spielen wird. 
„Ich sehe das alles recht nüchtern. Ich bin Torhüter in Salzburg und das ist ein Supergefühl. Wir werden in diesem Spiel vor ausverkauftem Haus alles in die Waagschale werfen was wir draufhaben, aber das wird Lustenau auch. Mal sehen, was am Ende dabei rausschaut.“ Der 21-jährige schwärmt von der Stimmung im Max-Aicher-Stadion, das bereits zwölfmal ausverkauft war.

Wichtige Erfahrung
Für den jungen Keeper war der Wechsel nach Salzburg für die persönliche und sportliche Entwicklung auf jeden Fall Gold wert. „Ich bin hier viel selbstständiger geworden“, verrät der Youngster. 

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