Einstimmigkeit herrschte am Mittwoch im Volkswirtschaftlichen Ausschuss, als ein Antrag zur textilen Kreislaufwirtschaft verabschiedet wurde. „Ende Jänner gab es eine Landtagsexkursion zu Carlatex“, berichtet Landtagsvizepräsidentin Monika Vonier (ÖVP). Nach dem Besuch stand für sie und ihre Parteikollegin Christina Hörburger fest, dass das Ländle in Sachen textiler Kreislaufwirtschaft eine Vorreiterrolle einnehmen soll.
„Vorgesehen ist nun, dass künftig mehr Alttextilien im Land gesammelt, weiterverarbeitet und recycelt werden“, erklärte Vonier den Inhalt des gemeinsamen Landtagsantrags. Dies sei nicht nur ökologisch und ökonomisch, sondern auch arbeitsmarktpolitisch sinnvoll, da die meisten „Carlatex“-Mitarbeiter über Arbeitsmarktprogramme beschäftigt wären. „Das Sammeln und Sortieren ist ein besonderer Mehrwert für diejenigen, die wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen wollen.“
Christina Hörburger betonte die ökologischen Vorteile. Gerade in Zeiten von billigen Importwaren und hohem Ressourcenverbrauch sei eine funktionierende Kreislaufwirtschaft wichtig. Das gelte auch für andere Branchen, wie etwa in der Bauwirtschaft.
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