In der Bauwirtschaft gehe es langsam wieder aufwärts, meint Markus Auer, Generaldirektor der VKB. Seiner Bank verzeichnete mit 4,1 Milliarden Euro im Vorjahr eine Rekord-Bilanzsumme. Das Betriebsergebnis ging hingegen merklich zurück.
„Im Wertpapiergeschäft super, im Wohnbau okay und im Firmenkundengeschäft unter den Erwartungen“ – so fasst Generaldirektor Markus Auer die Vorjahresbilanz seiner VKB-Bank zusammen. Am Ende steht eine Bilanzsumme von 4,1 Milliarden Euro – ein Plus von 5,5 Prozent und ein Rekord für die Bank mit Sitz in Linz. Das Betriebsergebnis ging hingegen merklich zurück, von zuvor 54,4 Millionen Euro auf nun 37,4 Millionen Euro. Maßgeblich dafür ist ein 15,5-prozentiges Minus beim Zinsertrag.
Verstärkter Auftragseingang im Wohnbau
Das laufende Jahr 2026 habe, so Auer, gut begonnen. Der „Investitionsstau“ in der Industrie werde nun abgebaut, und in der Bauwirtschaft gebe es „Anzeichen, dass die Krise vorbei ist, aber noch keine Jubelstimmung.“ Die VKB verzeichne einen verstärkten Auftragseingang beim privaten wie gewerblichen Wohnbau – ein Signal dafür, dass es mit der Wirtschaft insgesamt wieder bergauf gehen könnte. Doch vieles hängt von der weiteren Entwicklung rund um den Iran-Krieg ab – das räumt auch Generaldirektor Auer ein.
„Auslandsniederlassung kein Thema“
Die VKB selbst hat rund 650 Mitarbeiter und 32 Filialen, 28 davon in Oberösterreich. Daneben ist die Bank auch noch in Wien (mit zwei Filialen) sowie in Salzburg und der Steiermark (mit je einer Filiale) vertreten. Innerhalb Österreichs sieht Auer auch weiteres Wachstumspotenzial, der nächste „logische“ Schritt sei die Expansion nach Niederösterreich. Ins Ausland will die VKB hingegen (noch) nicht: „Solange uns in Österreich das Geschäft nicht ausgeht, ist eine Auslandsniederlassung kein Thema“, sagt Auer.
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