Ausflugsziel Döbriach

Gaming-Museum: Zeitreise im Zocker-Paradies

Kärnten
05.05.2026 16:00

Mit 30.000 Besuchern pro Jahr hat sich das Gaming-Museum in der Gemeinde Radenthein zum Gästemagneten entwickelt – daher werden die Räumlichkeiten langsam zu klein.

„Vor allem bei Schlechtwetter werden wir in der Hochsaison von Besuchern gestürmt“, freut sich Alice Oberwalder, die mit Gaming-Chef Markus Krainer das kleine Retro-Museum betreut. „An Spitzentagen sind es 600! Da reicht die Gästeschlange bis auf die Straße.“ Und mit 30.000 Gamingkunden im Jahr hat die ungewöhnliche Mitmach-Ausstellung am Millstätter See offenbar genau den Nerv der Zeit getroffen.

Begonnen hatte es in Wien, wo Krainer neben dem Haus des Meeres einen alten Bunker zum Zockerparadies machte. 2024 wurde dann in der Kärntner Heimat in Döbriach der zweite Standort eröffnet, mittlerweile ist man auch bei der Kärnten-Card dabei. Das Museum ist vor allem bei Familien beliebt – die Kinder staunen, die Eltern dürfen in Nostalgie schwelgen.

Gaming-Museum in alter Bäckerei erfreut sich großer Beliebtheit: „Es läuft sehr gut“, so ...
Gaming-Museum in alter Bäckerei erfreut sich großer Beliebtheit: „Es läuft sehr gut“, so Betreiberin Alice.(Bild: Kerstin Wassermann)
Das Motto lautet: Schauen und spielen!
Das Motto lautet: Schauen und spielen!(Bild: Kerstin Wassermann)

Bis ins Jahr 1972 führen die rund 1000 liebevoll zusammengetragenen Exponate zurück, die mittlerweile 54 Jahre alte Magnavox Odyssey ist aktuell das Prunkstück, erzählt Alice, was daran so besonders ist: Sie läutete als erste Spielkonsole der Welt die technische Revolution ein, die heute zu ultramodernen Online-Abenteuern führt. Diese gibt es in Döbriach zwar auch zu sehen und zu erfahren, aber am beliebtesten sind wohl die alten Arcade-Spiele, Pacman, Pong oder Space Invaders, dazu Retro-Racer-Konsolen.

Ehemalige Bäckerei 
Auch Nicht-Gamer müssen schmunzeln, wenn das gaming-historische „Biep-Biep“-Gedudel aus allen Museumsecken ertönt. Computersammler treffen sich hier ebenfalls regelmäßig, um Neuigkeiten auszutauschen. Viel Platz haben sie in der ehemaligen Bäckerei allerdings nicht – daher wird an einer Lösung getüftelt.

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