Nach der Anklage der 44-jährigen Britney Spears, die im März unter Alkoholeinfluss Auto gefahren sein soll, folgte am Montag nun das Schuldeingeständnis per Anwalt vor Gericht und eine Bewährungsstrafe mit mehreren Auflagen.
Die Sängerin war Anfang März in Kalifornien von der Autobahnpolizei gestoppt und vorübergehend festgenommen worden. Sie wurde des Autofahrens unter Einfluss von Alkohol und Drogen beschuldigt.
Nun hatte sie sich – ohne persönlich vor dem Gericht im kalifornischen Bezirk Ventura County zu erscheinen – über ihren Anwalt schuldig bekannt, woraufhin die Staatsanwaltschaft einen Vergleich anbot. Die Künstlerin kommt damit um eine härtere Bestrafung herum. Sie erhielt eine einjährige Bewährungsstrafe und muss sich an mehrere Auflagen halten.
Spears „dankbar für überwältigende Unterstützung“
Konkret bedeutet das die Teilnahme an einem Schulungsprogramm und Therapiestunden. Die Musikerin habe Verantwortung für ihr Verhalten übernommen, hieß es in einer Stellungnahme ihres Anwalts Michael Goldstein. „Sie hat wichtige Schritte unternommen, um positiven Wandel herbeizuführen“, erläuterte der Anwalt. Dies habe dazu geführt, dass die Staatsanwaltschaft die schwerwiegendere Anklage fallen gelassen habe. „Britney begrüßt dieses Urteil und ist auch dankbar für die überwältigende Unterstützung, die sie erhalten hat.“
„Komplett unentschuldbar“
Nach dem Vorfall im März hatte eine Sprecherin des Popstars mitgeteilt, dass Spears Verhalten „komplett unentschuldbar“ sei. „Britney wird die richtigen Schritte unternehmen, sich an die Gesetze halten, was dann der erste Schritt hin zu einer schon lange überfälligen Veränderung sein kann, die in Britneys Leben erfolgen muss.“ Die US-Sängerin hatte sich ihrem Management zufolge wenig später freiwillig in eine Behandlungseinrichtung begeben.
Die US-Amerikanerin zählt zu den erfolgreichsten Künstlerinnen der Musikgeschichte und verbuchte vor allem mit Hits wie „...Baby One More Time“ und „Oops!... I Did It Again“ in den 1990er- und 2000er-Jahren große Erfolge. Im Jahr 2008 wurde sie unter die Vormundschaft ihres Vaters gestellt, der dadurch die Kontrolle über ihr Leben und ihre Finanzen erhielt. 13 Jahre später wurde die Regelung nach einem viel beachteten Gerichtsverfahren beendet.
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