Hundert Feuerwehrleute sind auch am Staatsfeiertag in Eisbach-Rein nördlich von Graz im Einsatz. Die Suche nach Glutnestern im Stiftswald läuft auch mit Drohnen. Wie lange es noch dauern wird, ist unklar, denn der erhoffte Regen blieb aus.
Tag der Arbeit – gut hundert Feuerwehrleute nahmen das am 1. Mai wörtlich. Den bereits siebten Tag in Folge standen die freiwilligen Helfer beim riesigen Brand im Stiftswald von Rein im Einsatz. Eigentlich wäre eine zünftige Florianiwanderung zur Mühlbacherhütte geplant gewesen, doch die fiel ins (Lösch-)Wasser.
Rund um das Ausflugsziel züngeln noch immer Flammen, steigen weiße Rauchschwaden in den Himmel. „Die Hauptaufgabe der Kameraden ist es aktuell, Glutnester zu suchen und zu löschen“, berichtet Herbert Buchgraber, Sprecher des Bereichsfeuerwehrverbandes Graz-Umgebung.
Technisch unterstützt werden die Helfer dabei von Drohnen. Der Waldbrand betrifft, wie berichtet, insgesamt 70 Hektar, eine Ausbreitung konnte dank des Einsatzes der Florianis und mehrerer Hubschrauber in den vergangenen Tagen verhindert werden. Das ist die gute Nachricht.
Es gibt allerdings auch eine schlechte: Der erhoffte Regen kam nicht. „Zwei Tage Dauerniederschlag wären ideal – aber das spielt’s derzeit nicht“, bedauert Buchgraber. Das mache eine Prognose, was ein mögliches „Brand aus“ in Eisbach-Rein betreffe, schwierig: „Wir können nicht abschätzen, wie lange wir noch im Einsatz sind. Ein Ende ist jedenfalls nicht in Sicht.“
Beeindruckende Hilfsbereitschaft
Beeindruckend ist nach wie vor der Zusammenhalt in der Bevölkerung und die enorme Hilfsbereitschaft: Seit Tagen werden die Einsatzkräfte mit Gratis-Essen und Getränken versorgt. Es wurde so viel abgegeben, dass keine Lebensmittelspenden mehr benötigt werden.
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