Carport war Auslöser

Haus stand in Vollbrand: Vater und Sohn verletzt

Steiermark
02.05.2026 09:58
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Im obersteirischen Mitterberg-St. Martin stand in der Nacht auf Samstag ein Wohnhaus in Vollbrand. Hundert Feuerwehrleute waren im Einsatz. Der Vater (59) und sein Sohn (14) mussten medizinisch versorgt werden.

Laut ersten Erhebungen der Polizei dürfte der Brand gegen 18.40 Uhr im Bereich des Carports seinen Ausgang genommen haben. Der 59-jährige Ehemann der Hausbesitzerin versuchte noch, den Brand mit einem Feuerlöscher und einem Gartenschlauch zu bekämpfen.

Doch angefacht durch den Wind, breiteten sich die Flammen rasch bis zum Wohnhaus im Ortsteil Tipschern aus. Dieses stand in Vollbrand! Sieben freiwillige Feuerwehren mit etwa 100 Einsatzkräften rückten an, auch das neue Atemschutzfahrzeug der Feuerwehr Pyhrn (Liezen) wurde angefordert.

Die Rauchsäule war weithin sichtbar.
Die Rauchsäule war weithin sichtbar.(Bild: FF St. Martin am Grimming)

Das Feuer war zwar rasch unter Kontrolle, doch erst gegen 3 Uhr in der Früh  vollständig gelöscht. Um alle Glutnester vollständig ablöschen zu können, musste das gesamte Dach geöffnet werden, heißt es von der Feuerwehr St. Martin am Grimming. 

Der 59-Jährige wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vom Roten Kreuz in das LKH Rottenmann eingeliefert. Der 14-jährige Sohn, der zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Haus war, litt unter Atembeschwerden, er wurde vom Roten Kreuz und einem Arzt vor Ort erstversorgt. Die genaue Ursache für das Unglück muss erst ermittelt werden. 

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